Justin Wolf siegt bei den „Internationalen“

Radsport

Justin Wolf vom RSV Unna ist derzeit in bestehender Form. Nach dem Sieg bei den Westfalenmeisterschaften landete er in Dortmund sogar einen Doppelerfolg.

Unna

07.09.2018, 11:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Justin Wolf siegt bei den „Internationalen“

Simon Schmitt, Justin Wolf und Luke Derksen (v.l.) wussten in Dortmund zu überzeugen.

Nur einen Tag nach den Westfalenmeisterschaften ging es für die Elitefahrer des RSV Unna, Justin Wolf, Simon Schmitt und Luke Derksen, in Dortmund Hombruch um den Titel der internationalen Meisterschaft von Dortmund. Wolf ging hier sowohl im Derny wie auch im Straßenrennen als Titelverteidiger auf die Strecke.

Der enge Rundkurs am Rande der Hombrucher Innenstadt verlangt von den Fahrern stets Kraft und Technik. Bei hohen Geschwindigkeit gilt es, die Kurven richtig zu treffen, um möglichst geringen Aufwand beim Antritt zu haben. Das Rennen war von Beginn an von wechselnden Attacken aus dem Feld gekennzeichnet. Hier zeichnete sich insbesondere Luke Derksen aus, der lange vor dem Feld herfuhr. Derksen wurde nach fünf Runden eingeholt.

Wolf wartete in diesem als Kriterium ausgetragenen Rennen auf die erste Wertung. Danach trat er unwiderstehlich an. Nur zwei Fahrer konnten ihm folgen und den Rundengewinn realisieren. Als sie dies gerade erreicht hatten, lösten sich Schmitt und Derksen mit drei weiteren Fahrern. Auch ihnen gelang der Rundengewinn.

Zu diesem Zeitpunkt war Wolf klar, dass er durch Wertungsgewinne das Rennen nicht gewinnen konnte. Er trat noch einmal an und ließ alle Fahrer nahezu stehen. Ihm gelang als einziger Fahrer, wie schon am Vortag, ein doppelter Rundengewinn. Damit siegte er am Ende deutlich, während Derksen (7.) und Schmitt (8.) ebenfalls in die TopTen fuhren.

Die ersten 12 Fahrer qualifizierten sich für das abschließende Derny-Rennen. Justin Wolf, im vergangenen Jahr Vierter der Derny EM, machte von Anfang an deutlich, dass er sich diesen Sieg nicht nehmen lassen wollte. Er gewann am Ende deutlich. Derksen und Schmitt fuhren, wie schon im Rennen zuvor, auf die Plätze 7 und 8.

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