Julia Ritter schlägt bei der Deutschen eiskalt zurück

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Die Oberadenerin Julia Ritter wird bei den inoffiziellen deutschen Meisterschaften im Kugelstoßen kurz vor ihrem letzten Versuch von Platz eins verdrängt. Doch sie behält die Nerven.

Oberaden

, 16.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Oberadenerin Julia Ritter hat bei den inoffiziellen deutschen U23-Meisterschaften in Halle den Titel im Kugelstoßen und im Diskuswurf gewonnen.

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Im Kugelstoßen wurde es so richtig spannend. Die 22-Jährige führte bis zum sechsten Durchgang mit 17.30 Metern. Dann kam Yemisi Ogunleye, die am vergangenen Wochenende bei der DM in Braunschweig Bronze gewonnen hatte. Sie stieß das 4kg schwere Sportgerät auf 17,36 Meter - so weit wie noch nie. Julia Ritter ließ sich zum Glück nicht aus der Ruhe bringen, schnappte sich die Kugel und zog mit 17,45 Metern doch noch an ihrer Konkurrentin vorbei. „Von der Weite her war es definitiv nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Zufrieden macht mich nur, dass ich gewonnen habe“, sagte Ritter.

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Im Diskuswurf wurde sie ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie siegte klar mit 57,64 Metern, warf damit zwei Meter weiter als bei der DM in Braunschweig uns lag satte vier Meter vor der Konkurrenz. „Das war wesentlich besser als zuvor das Kugelstoßen. Mit Weiten um die 56 oder 57 Metern bin ich immer ganz zufrieden“, erklärte die Oberadenerin, die für den TV Wattenscheid startet.

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Am kommenden Wochenende absolviert Ritter zum Saisonabschluss noch einmal einen gut besetzten Wettkampf im Erzgebirge, danach geht es in den wohlverdienten Urlaub.

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