Julia Ritter: Doppelstart bedeutet eine Menge Stress

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Die Oberadenerin Julia Ritter ist im Kugelsoßen und Diskuswurf spitze. Bei der DM in Berlin will sie daher in beiden Disziplinen starten. Das bedeutet eine Menge Stress.

Oberaden

, 01.08.2019, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Großer Auftritt für die Oberadenerin Julia Ritter im Berliner Olympiastadion: Die 21-Jährige wird dort bei den deutschen Meisterschaften im Kugelstoßen und Diskuswurf an den Start gehen. Das Besondere dabei: Beide Disziplinen beginnen am Sonntag zeitgleich, nämlich genau um 15.15 Uhr.

Der Doppelstart erschwert sich dadurch, da sich Kugel- und Diskusring an den entgegengesetzten Seiten des Stadions befinden. Sie muss also nach jedem Versuch möglich schnell durchs ganze Stadion laufen, damit keine Zeitverzögerungen entstehen. Dafür wird ihr vom Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) extra eine Betreuerin zur Seite gestellt. Dass diese beiden Disziplinen am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit stattfinden, ist bisher im Übrigen noch nie vorgekommen.

Sowohl mit der Kugel als auch dem Diskus gehört Ritter inzwischen der internationalen Spitze an. Sich für eine der beiden Disziplinen zu entscheiden, wie dies ganz offensichtlich von den Verantwortlichen des DLV gewünscht wird, ist sie bisher nicht nachgekommen. In Berlin will Julia Ritter nun allen beweisen, dass so ein Doppelstart erfolgreich möglich ist.

Die sportlichen Ziele sind dabei durchaus anspruchsvoll. „Sowohl im Diskuswurf als auch dem Kugelstoßen will sie den Endkampf erreichen. Zudem strebt Julia an, möglichst ihre Bestleistungen zu steigern“, sagt Trainer und Vater Reiner Ritter. Mit der Kugel liegt die bei 17,40 Metern, mit dem Diskus bei 56,50 Metern.

Zu den Deutschen Meisterschaften im Olympiastadion werden Samstag und Sonntag jeweils rund 50.000 Zuschauer erwartet. Unter denen befindet sich auch der Fanclub von Julia Ritter. Der wird sicher besonders fest die Daumen drücken, damit ihr Idol bei dem ungewöhnlichen Doppelstart erfolgreich ist.

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