Janis Braml ist beim VfL Kemminghausen einem besonderen Konkurrenzkampf ausgesetzt

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Janis Braml hat schon beim HSC und beim SuS Kaiserau zwischen den Pfosten gestanden. Beim VfL Kemminghausen ist das für den Keeper aber eine besondere Herausforderung.

Kamen

, 22.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Dortmunder Bezirksligist befindet sich nach dem Abstieg aus der Landesliga im Vorjahr im großen Umbruch. Das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Trainerteam mit Ex-Profi Kevin Großkreutz und Reza Hassani hat den Klub wie viele andere Spieler auch mittlerweile verlassen.

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Lediglich vier Akteure sind mittlerweile übrig geblieben, sodass der Sportliche Leiter Tuna Kayabasi augenblicklich viel Zeit investiert, um einen schlagkräftigen Kader für die neue Spielzeit zusammen zu bekommen. Einen Trainer hat er bereits gefunden: Der ehemalige Holzwickeder Angreifer Mirsad Gutic hat am Spielfeldrand das Sagen. Der 42-Jährige hat zu seiner aktiven Zeit unter anderem für den Erstligisten Zeta Golubovac in Montenegro gespielt.

Drei Torhüter buhlen um den begehrten Stammplatz

Auf der Torhüterpositon wird es indes richtig spannend. Janis Braml - ehemaliger Keeper des Holzwickeder SC zu Landesligazeiten und für den SuS Kaiserau, VfL kamen und RW Unna im Einsatz - wechselt zum Gretelweg. Er stellt sich dabei einer richtigen Herausforderung, denn der VfL hat noch zwei weitere Keeper engagiert. Mike Piepenburg dürfte vielen Fußball-Fans noch als sicherer Rückhalt von Union Lüdinghausen in Erinnerung sein. Dazu gesellt sich noch der 21-jährige Youngster Leon Janke von der SG Castrop.

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„Ich bin mit Tuna Kayabasi von Phönix Eving nach Kemminghausen gekommen und will versuchen, am Ende möglichst viel Spielzeit zu bekommen“, erklärt der 34-Jährige, der in Mike Piepenburg seinen größten Konkurrenten sieht. Ein erstes Treffen der neuen Mannschaft habe es bereits gegeben. Ob es am Ende gelingt, die neue Nummer eins beim VfL Kemminghausen zu werden, hängt wohl auch mit dem beruflich bedingten Freiraum für das Training zusammen. Braml ist Betriebsleiter der Großraum-Disco „Nightrooms“ in Dortmund.

Mohammed Lmcademali kehrt an den Gretelweg zurück

Überdies haben sich die Kemminghausener wieder die Dienste von Angreifer Mohamed Lmcademali gesichert. Der kehrt nach einem halben Jahr vom B-Kreisligisten Phönix Eving zurück. Der 34-Jährige Lmcademali stürmte zu Westfalenliga-Zeiten bereits für den SSV Mühlhausen-Uelzen, wenngleich er dort sein Engagement ebenfalls jäh abbrach.

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Eine konkrete Zielvorgebe gibt es bei den Kemminghausenern nicht, aber Janis Braml ist ganz zuversichtlich: „Ich kenne das Team wegen Corona noch nicht so gut, aber ich denke, dass wir das Zeug haben, um im oberen Mittelfeld zu landen.“ Besonders freut er sich jedenfalls auf die Duelle mit der HSC-Reserve, dem SSV Mühlausen, der SG Massen und Neuling Königsborner SV - wenn sie denn alle in eine Staffel eingeteilt werden.

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