In Schmeings HSC-Bauplan passt derzeit alles

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Der Holzwickeder SC bleibt die Überraschungs-Elf der Oberliga. Dabei muss das Trainergespann um Coach Axel Schmeing Woche für Woche eine neue, funktionsfähige Mannschaft „aus dem Hut zaubern“.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 09.10.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das geschieht mit Erfolg, wie die Ergebnisse zeigen.

So fielen beim Derby in Aplerbeck neben den bekannten Langzeitverletzten eine ganze Reihe von Stammspielern aus: Neben Torwart Kevin Binsen fehlten Joshua Heinrichs und Kaniwar Uzun. Dazu war auch Nils Hoppe, der sich in der laufenden Saison zu einem echten Leader in der HSC-Elf gearbeitet hat, nicht dabei. Am Sonntag musste er zusätzlich mit einer schweren Erkältung passen.

Immerhin, im HSC-Lazarett ist Besserung in Sicht: „Ich hoffe, in zwei Wochen wieder einsatzbereit zu sein und möchte gegen Schalke, meinem Ex-Verein, am liebsten wieder spielen“, sagt Stammkeeper Kevin Beinsen. Auch Abwehrrecke Joshua Heinrichs ist diesbezüglich optimistisch: „Bei mir ist eine Quetschung im Knie diagnostiziert worden, nicht der befürchtete Kreuzbandriss. In zwei Wochen möchte ich auch wieder im Kader stehen“, so Heinrichs.

Unter diesen Umständen zeigte sich HSC-Coach Axel Schmeing zufrieden, auch wenn ihn der späte Gegentreffer, der in der Nachspielzeit zum 1:1-Endstand führte, wohl schon ein wenig ärgerte.

Mit 15 Punkten auf der Habenseite steht der HSC aktuell weiter auf Rang fünf in der Tabelle der Oberliga Westfalen. Trotz dieser guten Ausgangsposition hebt keiner von den HSC-Verantwortlichen ab: „Die dicken Brocken wie Schalke und Haltern kommen erst noch“, trifft Andreas Feiler, Fitnesstrainer bei den Holzwickedern, den Nagel auf den Kopf.

Bevor es am kommenden Sonntag mit einem weiteren Heimspiel gegen Westfalia Herne weitergeht, trifft der HSC heute Abend (Anstoß 19 Uhr) im Stadion in einem Testspiel auf den Landesligisten SV Bra

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