In der Ostwestfalen-Staffel haben zwei heimische Clubs ihre Liebe zueinander entdeckt

dzHandball

Die neue Verbandsliga (2) hält für den SuS Oberaden und Neuling RSV Altenbögge viele Fahrten nach Ostwestfalen bereit. Da wissen beide Seiten längst, was sie voneinander haben.

Kreis Unna

, 04.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch in der Handball-Verbandsliga wird die neue Saison mit einiger Verspätung am 4. Oktober beginnen. Mit dem SuS Oberaden und Aufsteiger RSV Altenbögge werden zwei heimische Vertreter am Start sein.

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Auch auf Verbandsliga-Ebene wird aufgrund der corona-bedingten vermehrten Aufstiegsregelung ein neues Ligensystem eingeführt. Der SuS und der RSV gehen künftig in einer Elfer-Staffel an den Start. Es wird im normalen Liga-Modus mit Hin- und Rückrunde gespielt, an dessen Ende drei Teams absteigen werden. Neben den beiden heimischen Vertretern sowie den Teams PSV Recklinghausen und Ahlener SG II setzt sich die Staffel II vor allem aus Mannschaften aus Ostwestfalen zusammen.

„Aus verschiedenen Gründen hätten wir lieber in der Nähe zum Beispiel gegen die Dortmunder Teams gespielt.“
Mats-Yannick Roth, Trainer SuS Oberaden

Eine Tatsache, von der SuS-Spielertrainer Mats-Yannick Roth zunächst nicht allzu begeistert war: „Aus verschiedenen Gründen hätten wir lieber in der Nähe zum Beispiel gegen die Dortmunder Teams gespielt. Jetzt ist es nun mal so gekommen, und wir wollen das Beste daraus machen.“ Auch sein Altenbögger Kollege Jens Schulte-Vögeling fügte hinzu: „Natürlich ist es schöner, gegen Mannschaften aus der Region zu spielen. Letztlich ist für uns die Verbandsliga aber eh Neuland und jeder Gegner ist für uns noch eine Unbekannte. Von daher freuen wir uns auf jede einzelne Aufgabe und wollen uns in der Verbandsliga gut einfinden.“

Mannschaften haben die Saisonvorbereitung aufgenommen

Beide Teams haben mit der Saisonvorbereitung begonnen, wenngleich der Start noch knapp drei Monate voraus liegt. „Wir hatten im März unser letztes Spiel. Natürlich juckt es da mittlerweile wieder in den Fingern. Jetzt ist aber erst einmal Grundlagentraining angesagt“, so SuS-Coach Roth, der mit seinem Team am 20. Juli in die Halle zurückkehren wird.

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Die Altenbögger absolvierten sogar schon ein paar Einheiten wieder in der Halle, allerdings noch ohne jeden Körperkontakt und unter Einhaltung eines Hygienekonzepts. „Wir machen in Kürze noch mal ein Päuschen und werden danach in die intensiven Wochen starten“. Berichtete RSV-Trainer Schulte-Vögeling, der sich vor allem auf die Kreisduelle gegen die Oberadener „Cobras“ freut. Nach einer ersten Einschätzung der Stärke der Verbandsliga-Staffel 2 gaben beide Trainer als primäres Saisonziel an, sich von den drei Abstiegsrängen fernzuhalten.

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