Es kommt Bewegung in den Keller: Der VfK Weddinghofen siegt nach Trainerwechsel, die VfL-Reserve erhält Unterstützung von oben - aber ein Team kann quasi nur zuschauen.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 11.03.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Tabellenkeller feierten der VfK Weddinghofen (3:2 gegen SSV Mühlhausen II) und der VfL Kamen II (2:1 gegen Westfalia Wethmar II) wichtige Siege.

Nicht nur Freude gab es bei Stefan Kortmann vom SV Langschede nach dem 3:2-Derbysieg gegen den SV Bausenhagen: „In den zweiten 45 Minuten wurde unsere Leistung stärker, demzufolge geht der Sieg auch in Ordnung. Ärgerlich ist allerdings, dass Niklas Müller und Yannick Büsche in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte kassiert haben. Dazu kommt noch die fünfte Gelbe Karte für Marvin Kurrat. Somit fehlen mir am kommenden Sonntag beim Tabellenführer Königsborner SV drei wichtige Stammkräfte.“ Tobias Schorsch, Spieler der zweiten Mannschaft, half im Derby aus. Nico Brewedell erzielte sein erstes Pflichtspieltor für die Schwarz-Gelben.

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„In der ersten Halbzeit haben wir das sehr gut gemacht, da hätten wir sogar höher als 1:0 führen können. Schade, dass es am Ende nicht mit einem Punktgewinn geklappt hat. Aber wir werden weiter alles geben, um den Klassenerhalt zu realisieren“, zeigte sich der Co-Trainer des SV Bausennhagen, Uli Neuhaus, kämpferisch. Am Sonntag geht es zum Keller-Knaller gegen den VfK Weddinghofen. Der SV Bausenhagen muss nunmehr punkten, ansonsten läuft die Konkurrenz auf und davon.

Florian Gehrmann, Gianluca Macchia, Phillip Pötter und Marvin Hennig halfen bei der zweiten Mannschaft des VfL Kamen aus. „Wir sind froh, dass wir diese Unterstützung bekommen haben und die drei Punkte einfahren konnten“, fielen VfL-Trainer Florian Gach nach dem 2:1-Erfolg gegen Westfalia Wethmar II mehrere Steine vom Herzen. Der eingewechselte Riccardo Meyer musste bereits nach 17 Minuten verletzungsbedingt wieder das Spielfeld verlassen.

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Wichtige Zähler erreichte auch der VfK Weddinghofen beim 3:2 gegen den SSV Mühhausen II. „Wir haben kämpferisch absolut überzeugt, der Sieg geht in Ordnung“, befand Weddinghofens Vorsitzender Manfred Frieg. Aufgrund der personellen Probleme halfen Kubilay Uysal und Onur Han Kaya aus der Reserve aus. Für den Rest der Saison

Stinksauer war dagegen der Übungsleiter des SSV Mühlhausen, Marco Slupek: „Mit dieser Einstellung wird es schwierig werden, noch Punkte zu holen. Der Gegner hat uns gezeigt, wie man sich im Abstiegskampf verhält.“

Freude herrschte beim Kamener SC nach dem 1:0-Derbyerfolg gegen den VfL Kamen. „Wir sind mit einer sehr jungen Mannschaft aufgelaufen. Diese Spieler haben viel Leidenschaft und Einsatzwillen an den Tag gelegt und nicht unverdient gewonnen“, bilanzierte KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski, der auf seinen Goalgetter Abdelkarim Bouzerda verzichten musste.

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„Ein Remis war durchaus möglich. Wichtiger ist allerdings, dass unsere zweite Mannschaft gewonnen hat“, meinte VfL-Trainer Emre Aktas.

Mächtig unter die Räder kam RW Unna in Cappenberg. „Der Start verlief hervorragend. Danach haben wir wieder einmal einige Schwächephasen eingelegt, die der Gegner eiskalt verwertet hat“, klagte RWU-Trainer Tim Richter nach der 2:6-Schlappe.

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