Im Unnaer Derby endet eine lange Siegesserie

dzFußball

Elf Sieg in Folge treffen am Sonntag auf eine Serie von sieben Erfolgen, wenn sich am Sonntag der KSV und RWU zum Derby gegenüberstehen.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 15.11.2019, 12:46 Uhr / Lesedauer: 3 min

Königsborner SV - RW Unna.

Beide Teams sind in den vergangenen Wochen sehr erfolgreich aufgetreten. Die Platzherren haben elf Siege in Folge geschafft, die Rot-Weißen sind in den letzten sieben Spielen als Sieger vom Feld gegangen. „Wir freuen uns auf dieses Derby. Es ist sicherlich mit einer hochinteressanten Begegnung zu rechnen, in der den hoffentlich zahlreichen Zuschauern viele Torraumszenen angeboten werden“, so KSV-Pressesprecher Sven Runge, der keine personellen Ausfälle zu vermelden hat. Die Gäste müssen auf Stammtorhüter Schiffer verzichten, dafür steht Lüttecken zwischen den Pfosten. „Die Favoritenrolle liegt eindeutig beim KSV, obwohl wir zuletzt gute Leistungen geboten haben. Wir werden versuchen, den Gegner ein wenig zu ärgern“, sagt RWU-Trainer Marc Schmitt. So. 18.00

Im Unnaer Derby endet eine lange Siegesserie

KSV-Coach Andreas Feiler hofft auf einen Sieg gegen RWU. © Neumann

FC TuRa Bergkamen - GS Cappenberg.

„Wir haben in diesem Jahr noch drei schwierige Aufgaben vor der Brust. Cappenberg hat zuletzt recht schwankend agiert. Nach den beiden Niederlagen gegen den Kamener SC und in Frömern müssen wir uns gewaltig steigern, wenn wir punkten wollen“, setzt Bergkamens Übungsleiter Alexander Berger seine Mannen unter Druck. Die Hausherren werden mit dem Kader der Vorwoche auflaufen. So. 14.30

VfL Kamen II - SuS Oberaden

„Das wird eine ganz schwierige Aufgabe für uns. Wir werden tief stehen und auf Konter lauern. Mal sehen, was am Ende dabei herausspringt“, so VfL-Trainer Florian Gach, der das Aufgebot der vergangenen Woche zur Verfügung hat. „Nach der unglücklichen Niederlage gegen den TSC Kamen müssen wir diese Begegnung siegreich gestalten, um nicht komplett den Anschluss nach oben zu verlieren“, weiß Oberadens Trainer Birol Dereli. Bis auf Rotsünder Serhat Yilmaz hat er alle Mann an Bord. So. 14.30

VfK Weddinghofen - Kamener SC,

„Der KSC verfügt über sehr viel Qualität, insbesondere im Offensivbereich. Wir müssen kämpferische Momente in die Waagschale werfen und unsere Fehler abstellen“, wäre VfK-Coach Olaf Barnfeld mit einem Remis zufrieden. Er muss in dieser Partie mit Kaya, Stückmann, Schnura, Witte und Walter wichtige Stammkräfte ersetzen. Bei den Gästen ist Goalgetter Bouzerda nach überstandener Sperre wieder dabei, dafür fehlen Hahn und Krause. „Der VfK hat zuletzt enttäuschende Resultate abgerufen. Dadurch sollten wir uns aber nicht blenden lassen, denn der Gegner wird gegen uns sicherlich ganz anders auftreten“, erwartet KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski eine schwierige Aufgabe. So. 14.30

TSC Kamen - VfL Kamen.

„Wir sehen uns beim Tabellenführer als krasser Außenseiter. Ich habe den TSC beim Gastspiel in Oberaden beobachtet. Dort haben sie einen starken Auftritt hingelegt. Trotzdem wollen wir uns gut aus der Affäre ziehen“, wäre VfL-Coach Emre Aktas mit einem Zähler hochzufrieden. Scharfe und Blume müssen ersetzt werden. „Gegen den VfL gab es in der vergangenen Saison enge Begegnungen, wo Kleinigkeiten über den Ausgang entschieden haben. Wir müssen wieder improvisieren, da neben den langzeitverletzten Akteuren nun auch noch Volkan Gül und Özkan ausfallen werden“, rechnet TSC-Trainer Tuncay Sönmez mit enormer Gegenwehr. Der Einsatz von Bahcekapilli ist zudem noch fraglich. So. 14.45

BSV Heeren - SSV Mühlhausen II.

„Wir wollen den Aufwärtstrend der vergangenen Woche mitnehmen und zumindest einen Zähler entführen“, zeigt sich SSV-Trainer Christian Müseler ziemlich optimistisch. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. „Der Gegner hat durch den Sieg gegen Wethmar II sicherlich Selbstvertrauen getankt und wird uns alles abverlangen. Wir müssen allerdings unseren Heimvorteil in drei Punkte ummünzen“, erwartet Heerens Coach Sebastian Eckei von seinen Mannen einen engagierten Auftritt. Schmidt, Solty, Börner und Felix Ernst müssen ersetzt werden, außerdem ist der Einsatz von Volkmer und Saenthamma äußerst fraglich. So. 15.00

Im Unnaer Derby endet eine lange Siegesserie

Der BSV Heeren, hier im Spiel gegen den SuS Oberaden, tritt gegen die SSV-Reserve an. © Palschinski

SV Langschede - SV Frömern.

„Ich gehe von einem heißen Derby gegen einen kämpferisch starken Gegner aus. Wir müssen unsere spielerischen Qualitäten abrufen, um als Sieger vom Feld zu gehen“, vertraut Langschedes Trainer Stefan Kortmann den zuletzt gezeigten starken Leistungen an der Ruhrbrücke. Die Gastgeber werden ohne Schneider, Vilz, Mai und Pruschinski antreten. Kurrat ist wieder im Aufgebot. Die Gäste planen ohne Rachuba und Verhasselt. Der Einsatz von Mork und Holzhausen steht noch nicht endgültig fest. „Ich hoffe, dass wir den Schwung vom Bergkamen-Spiel mitnehmen werden. Leidenschaft und Einsatzwillen sollten schon stimmen, denn Langschede ist sehr heimstark“; sieht Frömerns Coach Thomas Schneider seine Mannen nicht chancenlos. So. 15.15

SV Langschede - SV Frömern.

Westfalia Wethmar II - SV Bausenhagen. „Es wird Zeit, dass wir endlich drei Punkte einfahren. Dazu ist es aber notwendig, dass wir über die komplette Spielzeit hochkonzentriert auftreten“, weiß Bausenhagens Co-Trainer Ulli Neuhaus, dass auf seine Spieler Schwerstarbeit zukommen wird. Kliem und Pfahl fallen aus, Schulte ist noch fraglich. So. 16.30

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