Es wird alles andere als weihnachtlich, wenn der SuS Kaiserau im Derby der Landesliga gegen den haushohen Favoriten IG Bönen spielt. Doch bei den Gästen setzt ein Rotsünder aus.

13.12.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Spiel mit Derbycharakter steht dem SuS Kaiserau Sonntag (14.30 Uhr) ins Haus, wenn unmittelbar vor Beginn der Winterpause die IG Bönen ihre Visitenkarte am Sportcentrum abgibt.

Für beide Teams steht in der ersten Partie der Rückrunde viel auf dem Spiel: Der SuS Kaiserau benötigt die drei Zähler im Abstiegskampf, während die Gäste ihre Aufstiegsambitionen - zumindest über den begehrten Platz zwei - mit einem Dreier untermauern wollen.

Jetzt lesen

Geht es nur nach der Papierform, dann liegt die Favoritenrolle in dieser Begegnung bei der Elf von Ferhat Cerci. Platz eins dürfte zwar nach Lage der Dinge an Spitzenreiter Wacker Obercastrop gehen, der bei bislang 40 Zählern mit neun Punkten Vorsprung unangefochten Platz eins innehat. Aber von Rang zwei, der wie bereits erwähnt am Saisonende noch eine wichtige Rolle im Kampf um zusätzliche Aufsteiger in die Westfalenliga spielen kann, trennt die Bönener als Dritter im Ranking nur ein Punkt. Was das für den SuS heißt, liegt auf der Hand.

Verzichten muss der Gast auf jeden Fall auf Michael Oscislawski, der am vergangenen Sonntag beim 2:1-Sieg der IG in Horst-Emscher in der Nachspielzeit die Rote Karte sah. Der Ex-Holzwickeder traf übrigens in diesem Spiel zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung seiner Elf.

Trotz des gebührenden Respekts, der beim SuS durchaus vorhanden ist, gehen die Schwarz-Gelben selbstbewusst in diese Partie: „Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe für uns. Die IG Bönen ist eine spielstarke Mannschaft, die einen guten Kombinationsfußball spielt. Andererseits wollen wir unsere Mini-Serie von zuletzt drei Spielen ohne Niederlage fortsetzen und auch gegen Bönen gewinnen. Es ist ein Vorteil, dass wir zu Hause spielen“, gibt sich SuS-Coach Jörg Lange, der bis auf die Langzeitverletzten personell wohl aus dem Vollen schöpfen kann“, optimistisch.

Lesen Sie jetzt