Der Holzwickeder SC hat das erste Heimspiel gewonnen, aber neben Torjäger Nico Berghorst fällt jetzt auch Nils Hoppe aus.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 23.09.2019, 10:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Frust bei TuS-Coach Alexander Thamm saß tief, als er sich nach der 2:3-Niederlage seines Teams am Sonntag der Pressekonferenz stellte: Er versuchte den Faiplay-Gedanken, der aus seiner Sicht abhanden gekommen sei, zu generalisieren. Doch wohl jeder der Zuhörer wusste, dass er mit seinen verbalen Aussagen explizit auf den Holzwickeder SC zielte. Das wurde daran deutlich, dass er sich während des Spieles lautstark darüber opponierte, weil der HSC-Tross den Ball nicht schnell genug herausrückte - insbesondere beim 2:3-Rückstand. Irgendwie vielleicht auch ein wenig verständlich, nach einem Spiel, was lange auf der Kippe stand, andereseits aber fair über die Bühne ging.

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Sichtlich zufrieden war dagegen HSC-Coach Axel Schmeing, der Sonntag gleich zwölf Akteure ersetzen musste, sich vor allem von Mohamed Yarhdi angetan zeigte. Auch der verletzte HSC-Torjäger Nico Berghorst freute sich enorm über den Sieg, wenngleich er sich gerade mit einem Innenband-Anriss im linken Knie herumplagen muss. Das zieht eine längere Zwangspause nach sich.

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Holzwickeder SC - TuS Ennepetal 3:2

Der Holzwickeder SC hat in der Fußball-Oberliga den zweiten Sieg in Folge hingelegt und gegen den TuS Ennepetal mit 3:2 gewonnen.
22.09.2019
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Holzwickeder SC - TuS Ennepetal 3:2© art
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„Am kommenden Donnerstag entscheidet sich, ob ich unters Messer muss“, sagt der gebürtige Unnaer, der seine Karriere als Fußballer einst bei den Rot-Weißen begann. Ausgerechnet Westfalia Rhynern, dort, wo Berghorst die beiden A-Junioren-Jahre verbrachte, ist am kommenden Sonntag nächster Gegner seines HSC in der Oberliga-Westfalen: „Gegen Rhynern hätte ich liebend gerne gespielt“, so der 21-Jährige. Ansonsten ist Berghorst hinsichtlich des weiterem Saisonverlauf zuversichtlich, was den Holzwickeder SC betrifft: „Die beiden Siege in Folge sind natürlich sehr wichtig für uns. Die tun der Mannschaft sehr gut“, meint Berghorst.

Wie dem auch sei: Der Ausfall seines Top-Scorers tut dem HSC richtig weh. Vor allem deshalb, weil der Stürmer einen ausgesprochen guten Lauf hatte, dessen Ausfall nur sehr schwer zu kompensieren ist.

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Einen weiteren Verletzten hatten die Blau-Grünen bei aller Freude über den Sieg gegen Ennepetal aber auch Sonntag zu beklagen: Nils Hoppe nämlich, der in der entscheidenden Schlussphase des Spiels gegen Ennepetal verletzungsbedingt passend musste. „Ich dachte schon, das Schienbein ist durch. Die Schmerzen sind jedenfalls sehr groß. Ich werde jetzt erst einmal bis Dienstag abwarten“, sagte der „Lange“, der sich im sonntägigen Spiel häufig als Fels in der Brandung erwies. „Nicht auszudenken, wenn jetzt auch noch Nils ausfällt“, brachte es ein Zuschauer nach der Partie auf den Punkt. wh

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