HSC-Reserve der einzige Lichtblick in der Bezirksliga (8).

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Ein Sieg und zwei Niederlagen standen zum Saison-Auftakt für die heimischen Bezirksligisten auf dem Ergebniszettel. Einziger Lichtblick war der Holzwickeder SC II, der in Sölde siegte.

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 14.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Ein Sieg und zwei Niederlagen standen zum Auftakt der neuen Saison für die heimischen Bezirksligisten auf dem Ergebniszettel. Einziger Lichtblick in der „Acht“ war der Holzwickeder SC II, der auswärts in Sölde siegte. Nichts zu holen gab es hingegen für Ligakonkurrent FC Overberge. Auch Rot-Weiß Unna verpatzte den „Neustart“ in der Staffel 7.

Auf eine spannende Saison dürfen sich die Fans der Bezirksliga-Staffel 8 freuen. Die mit Dortmunder Mannschaften gespickte Liga scheint leistungsmäßig noch enger zusammengerückt zu sein. Der von vielen als Aufstiegskandidat gehandelte TuS Hannibal bekam das bereits zum Saisonauftakt zu spüren und verlor beim letztjährigen Mittelfeld-Klub FC Roj 1:2. Auch Mitfavorit Lüdinghausen kam gegen Körne nicht über ein 0:0 hinaus, Wethmar verlor gegen starke Nordkirchner 1:2.

Aus heimischer Sicht verbuchte zumindest der Holzwickeder SC II mit dem 3:2 in Sölde einen gelungenen Auftakt. Im Nachbarschaftsduell setzte die Truppe von Olaf Pannewig gleich ein Ausrufezeichen und hielt einen weiteren Titelaspiranten in Schach. „Damit war nach der Vorbereitung nicht unbedingt zu rechnen“, verdeutlichte Pannewig. „Aber die Mannschaft hat auf den Punkt genau ihr Leistungsvermögen abgerufen.“

Unterstützt wurde der HSC II dabei von vier Akteuren aus dem Oberliga-Kader, die jede Menge Qualität in den Kader brachten. „Das ist natürlich wunderbar, aber auch genau so gewollt“, verdeutlichte Co-Trainer Dennis Hense. „Solange der Kader der Ersten voll ist, sollten wir immer auf Spieler von oben zurückgreifen können.“

Eine Luxussituation, von der man beim FC Overberge nur träumen kann. Der personelle Umbruch inklusive Trainerwechsel an der Hansastraße benötigt weiter seine Zeit. Beim BV Brambauer kassierten die Bergkamener eine erwartete 0:2-Niederlage, verkauften sich dabei besser als vermutet.

Nach der eher durchwachsenen Vorbereitung präsentierte sich die drastisch verjüngte Mannschaft von Hans Bruch in guter Verfassung und hielt gegen den Favoriten lange Zeit gut mit. Die Defensive stand schon ganz beachtlich und kassierte erst in der Mitte der zweiten Halbzeit den ersten Gegentreffer. „Wir haben aber auch danach nicht viel zugelassen und unsere Ordnung nicht verloren“, war Co-Trainer Sebastian Placzek mit der Leistung nicht unzufrieden. Für das kommende Heimspiel gegen Union Lüdinghausen, das sich ebenfalls nochmal drastisch verjüngt hat, macht das zumindest schon mehr Mut.

Nicht nach Wunsch verlief hingegen die Saisonpremiere von Rot-Weiß Unna. Mit neuer Mannschaft gingen die Rot-Weißen erstmals in der Staffel 7 an den Start und mussten feststellen, dass auch hier die Trauben recht hoch hängen. Zwar fehlten beim Team von Marc Schmitt immer noch viele wichtige Akteure. Bis zur Pause hatte RWU bei einer 2:1-Führung aber zumindest noch den Sieg vor Augen. „Was dann passiert ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht“, war auch Schmitt nach der Partie einigermaßen ratlos. Mit der Führung im Rücken hätte der Gast den Sieg eigentlich selbstbewusst unter Dach und Fach bringen können. Genau das Gegenteil war aber der Fall.

Von Spielfluss und Spielfreude war im zweiten Abschnitt nichts mehr zu sehen. Die Truppe ließ sich immer weiter hinten reindrängen und kassierte folgerichtig noch zwei Gegentore. „Wir haben sehr schlecht gespielt und uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben“, haderte Schmitt. „Der Gegner war sicherlich nicht überragend stark.“

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