Mit 0:5 ist der Holzwickeder SC beim RSV Meinerzhagen untergegangen. Diese Gründe sprechen für den Gegner.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 11.11.2019, 16:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Oberliga Westfalen ist zweifelsohne eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Zum leistungsstärkeren Teil gehört der RSV Meinerzhagen, gegen den die Elf von Axel Schmeing Sonntag eine glatte 0:5-Niederlage kassierte: „Die haben mindestens 20 Mann im Kader, die in jeder anderen Oberliga-Mannschaft ihren Stammplatz in der Anfangsformation hätten“, meinte der HSC-Coach nach der Partie im Sauerland. Weitere Aufstiegskandidaten sind neben dem RSV übrigens Tabellenführer SC Wiedenbrück und Rot-Weiß Ahlen, die sich im Ranking schon ein wenig vom Hauptfeld abgesetzt haben und wohl die beiden Aufstiegsplätze unter sich ausmachen werden.

Gute HSC-Chancen

Dabei verkaufte sich der Holzwickeder SC zumindest im ersten Spielabschnitt im Schatten der B54 nicht schlecht. Das Team hatte drei dicke Möglichkeiten zu eigenen Toren. Allein die Realität sah deutlich besser zu Gunsten der Gastgeber aus. Zwei Treffer aus der Marke „überflüssig“ bescherte der Elf von Mutlu Demir eine 2:0-Führung. „Wenn es zur Pause 2:2 steht, dann können wir uns bei den drei Hochkarätern, die der Holzwickeder da hatten, nicht beschweren“, musste auch der RSV-Trainer zugeben. Sicherlich spielte das 2:0 den Platzherren in die Karten. Die Folge waren drei weitere Tore nach Wiederanpfiff.

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Natürlich ärgerte sich HSC-Kapitän Nils Hoppe vor allem über die Deutlichkeit dieser Schlappe: „Wir haben es in der ersten Halbzeit verpasst, ein besseres Ergebnis zu erzielen. Dennoch geht die Welt für uns nicht unter. Vor allem wenn man sieht, was für eine Qualität im Meinerzhagener Team steckt. Wir müssen uns an anderen Gegnern orientieren. Für uns ist es wichtig, aus den beiden noch ausstehenden Heimspielen bis Ende der Hinrunde wenigstens vier Punkte zu holen. Ich hoffe, dass wir dann nach der Winterpause personell wieder mehr Alternativen haben“, setzt der Spielführer auf die Rückkehr der Langzeitverletzten.

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Für den HSC geht es am kommenden Sonntag mit einem der von Nils Hoppe erwähnten Heimspiele weiter. Dann kommt der TuS Erndtebrück in die Emschergemeinde. Gegen den Tabellen-Vorletzten kann der HSC mit einem Sieg im Abstiegskampf viel Boden gutmachen.

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