Der Holzwickeder SC rückt nach dem 4:2 gegen die Hammer SpVg auf den fünften Rang der Oberliga Westfalen vor - und die Fans des HSC träumen sogar von mehr.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 09.12.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was wohl auch die kühnsten Optimisten beim Holzwickeder SC vor Saisonbeginn nicht für möglich gehalten haben, ist eingetreten. Die Blau-Grünen stehen allen Unkenruf zum Trotz am Ende der Hinrunde auf einem mehr als respektablen fünften Platz in der Oberliga Westfalen. Aktuell 27 Zähler auf der Habenseite, sechs mehr als zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison - damit war nun wirklich nicht zu rechen. Einen Grund für den Erfolg sieht HSC-Coach Axel Schmeing nicht zuletzt darin, dass sein Team in den letzten zehn Spieltagen weitestgehend von größeren Verletzungen verschont geblieben ist: „Das macht sich jetzt bemerkbar“, sagte der Übungsleiter, dem einige Dinge beim Auftritt seiner Elf trotz des 4:2-Sieges gegen die Hammer Spielvereinigung nicht gefallen hatten. Sicherlich einer der Gründe, warum der Coach der Holzwickeder bei der Bewertung der weiteren Saison-Aussichten den Ball flach hält.

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Konkreter wird da schon Lamar Lambertz, der sich darüber freut, in der bisherigen Saison schon häufiger zum Einsatz gekommen zu sein. „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken“, meint der 23-jährige Sohn des in Holzwickede bestens bekannten Raoul Lambertz. „Ich bin schon froh, dass ich zum Kader der ersten Mannschaft gehöre. Eigentlich war ich zunächst für das Reserveteam vorgehen“, gibt sich der Abwehrspieler bescheiden. „In der Jugend habe ich zunächst in Holzwickede, dann beim SSV Mühlhausen und Rot-Weiß Ahlen gespielt, bin dann wieder in Holzwickede gelandet“, sagt Lamar Lambertz im Rückblick auf seine bisherigen Stationen.

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Holzwickeder SC - Hammer SpVg 4:2

08.12.2019
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Holzwickeder SC - Hammer sPvg© art
Holzwickeder SC - Hammer SpVg 4:2© Art
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Während beim HSC so kurz vor Weihnachten sportlich wohl alles im Lot ist, droht der Hammer Spielvereinigung der Abstieg in die Westfalenliga: „Am kommenden Sonntag müssen wir zu Preußen Münster, da wollen wir gewinnen, schließlich wollen wir das Jahr nicht ohne Sieg beenden“, sagte der bei der Pressekonferenz erstauntlich locker auftretende Hammer Trainer Rene Lewejohann.

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An diesem Sonntag hat der HSC erneut Heimrecht. Dann kommen die Sportfreunde Siegen zum Jahresausklang - zugleich dem ersten Spiel der Rückrunde - an die Emscher. Bei einigen HSC-Fans kursiert die Zahl „30“ als Maß. Auf diese Punktezahl kämen die Schmeing-Elf mit einem weiteren Sieg. Ob da aber die Rubensstädter einfach so mitspielen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

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