Holzwickedes Enis Delija schreibt die Saison noch nicht ab

dzFußball

Mit 20 Jahren den dritten Kreuzbandriss erlitten: Selbst das kann die Zuversicht von Enis Delija nicht bremsen.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 28.10.2019, 12:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich war der Holzwickeder SC am vergangenen Sonntag als Außenseiter gen Ostwestfalen gefahren. Ein Punktgewinn vielleicht, damit wäre der HSC-Tross im Vorfeld der Partie schon zufrieden gewesen.

Anders Enis Delija, Langzeitverletzter im Team von Axel Schmeing. Der war schon vor der Partie im Gütersloher Heidewaldstadion optimistisch: „Wir gewinnen heute“, sagte der 20-Jährige unverblümt. Sicherlich war bei dieser Aussage auch ein bisschen der Wunsch Vater des Gedankens. Dass der Youngster, dessen kreativen Ideen dem HSC-Spiel fehlen, derzeit nicht auflaufen kann, ist einem Kreuzbandriss geschuldet. „Ich werde damit wohl noch länger ausfallen. Vielleicht langt es ja im Laufe der Rückrunde noch zu einigen Einsätzen, sieht der in Hagen wohnhafte seine aktuelle sportliche Zukunft schon sehr realistisch. Vor allem deshalb, weil das der dritte Kreuzbandriss ist, den sich Delija in seiner noch jungen Karriere zugezogen hat. Dennoch schaut der junge Mann, der seine Jugendzeit in den Nachwuchs-Teams von VfL Bochum und Rot-Weiß Essen verbracht hat, positiv denkend nach vorn: „Mir gefällt es beim Holzwickeder SC. Ich bin seinerzeit über Kanivar Uzun, der inzwischen bei Westfalia Herne spielt, zum HSC gekommen“, hat der Mann mit den Spielmacher-Qualitäten seinen Wechsel in die Emschergemeinde nicht bereut.

Natürlich war HSC-Coach Axel Schmeing nach Spielschluss sehr zufrieden: „Wir haben heute ein neues System gespielt, das wir vorher noch nicht probiert haben“, freute sich der Übungsleiter, dass seine Taktik aufgegangen war. Gelassen zeigte sich Güterslohs Trainer Julian Hesse: „Es ist ja nicht so, dass wir schlecht gespielt haben. Man trifft in der Offensive oftmals die falschen Entscheidungen“, so Hesse.

Für den HSC geht es Sonntag daheim gegen die TSG Sprockhövel (Anstoß 14.30) weiter.

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