Anpfiff zur Rückserie: Der Holzwickeder SC tritt in der Oberliga Westfalen am Sonntag beim SV Schermbeck an - einem Angstgegner.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 08.02.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Start in die Rückrunde der Oberliga Westfalen hätte für den Holzwickeder SC kaum schwerer sein können. Wartet doch Sonntag um 15 Uhr in der Sportanlage „Im Trog“ mit dem SV Schermbeck ein Kontrahent, der mit Fug und Recht das Prädikat „Angstgegner“ für die Blau-Grünen für sich in Anspruch nehmen kann. Seit dem gemeinsamen Aufstieg in die Oberliga behielt die Elf von Thomas Falkowski, dessen zum Saisonende auslaufender Vertrag überraschend nicht verlängert wurde, jeweils mit einem Tor Unterschied die Oberhand.

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Die Entscheidung der SVS-Verantwortlichen kommt insofern überraschend, weil der Erfolgstrainer neben dem respektablen Platz in der Meisterschaft mit seinem Team auch im Halbfinale des Westfalenpokals steht. Mit Falkowski wird am Saisonende auch Torjäger Dominik Milaszewski ausscheiden. Angeblich soll in der nächsten Spielzeit in Schermbeck ein Sparkurs gefahren werden.

Sei es drum: Für die Schmeing-Mannen wird es höchste Zeit, die schlechte Bilanz ein wenig aufzupolieren. Die aktuelle Tabelle macht deutlich, dass Sonntag wieder ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten ist. Beide Teams nehmen nämlich mit jeweils 27 Zählern die Plätze fünf und sechs im Ranking ein. Lediglich das etwas bessere Torverhältnis lässt den HSC vor den Schermbeckern stehen.

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Keine guten Erfahrungen haben die Holzwickeder übrigens mit Schiedsrichter Florian Visser gemacht, der für die morgige Partie angesetzt ist. Bei der Partie in Wiedenbrück im vergangenen Oktober verhängte der Referee einen sehr zweifelhaften Strafstoß gegen den mit 2:1 führenden HSC, der zum 2:2-Ausgleich führte. Die Quintessenz: Der SC Wiedenbrück gewann die Partie letztlich noch mit 4:2 „Wir werden aus der Situation in Schermbeck keine falschen Rückschlüsse ziehen. Sind froh, dass es wieder losgeht. Die Jungs brennen schon, wollen den Bann gegen Schermbeck endlich brechen. Wichtig ist, dass wir an die gute Vorbereitung anschließen“, sagt HSC-Co-Trainer Florian Bartel.

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