Holzwickeder SC und SuS Kaiserau verspielen die Herbstmeisterschaft

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Schlecht gelaufen für die heimischen A-Junioren: Während der HSC mit dem 0:4 gegen Wethmar die Herbstmeisterschaft verspielte, vergab Kaiserau durch ein 1:1 gegen Soest die Tabellenführung.

von Pascal Wahner

Kreis Unna

, 16.12.2019, 11:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

A-Junioren, Bezirksliga:

Westfalia Wethmar – Holzwickeder SC 4:0 (1:0). Der Holzwickeder SC verspielte durch die 0:4-Pleite gegen die auf einem Abstiegsrang platzierten Wethmarer die Herbstmeisterschaft. Eine Woche nach dem 1:0-Derbysieg gegen Kaiserau musste der HSC neben dem rot-gesperrten Kaan Akcay auf sechs verletzte Spieler verzichten und trat dementsprechend mit einer nicht eingespielten Mannschaft an. Die abstiegsbedrohten Lüner standen defensiv sehr geordnet und lauerten auf Konter. Während der HSC über die gesamte Spielzeit keine Lösung gegen das Wethmarer Defensivbollwerk fand, gelangen den Gästen drei Tore durch schnelle Umschaltaktionen. „Wethmar ist besser, als es der Tabellenplatz aussagt. Vor der Saison haben wir nicht damit gerechnet, mit unserem kleinen Kader um Platz eins mitzuspielen, daher haben wir die Mannschaft trotz der Niederlage für die gute Hinrunde gelobt“, resümierte HSC-Coach Lars Rohwer.

HSC: Chamdin, Wollbaum, Voigt, Schmidt, Schickentanz, Franken, Freitag (39. Wienecke), Wolff (70. Adamski), Finkhaus, Kati, Blindeck

Tore: 1:0 (35.), 2:0 (65.), 3:0 (75.), 4:0 (89.)

Bes. Vorkommnis: Schmidt (HSC) verschießt FE (40.)

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SuS Kaiserau – Westfalia Soest 1:1 (1:0).

Gute 20 Minuten reichten dem SuS Kaiserau nicht, um die Herbstmeisterschaft zu feiern. In der Anfangsphase waren die Kamener die spielbestimmende Mannschaft. Nach dem Marcel Friede, Phil Richter und Fabrice Piel zunächst scheiterten, besorgte Phil Richter nach 15 Minuten die 1:0-Führung. Während Soest anschließend stärker wurde, baute der SuS merklich ab. In der 32. Minute verhinderte bloß das Aluminium den Soester Ausgleich. Kurz vor der Pause sendete die Kaiserauer Elf ein Lebenszeichen, doch innerhalb von nur zwei Minuten scheiterten Phil Richter und Fabrice Piel am Pfosten. Nach dem Seitenwechsel konnte Kaiserau sich glücklich schätzen, dass den deutlich überlegenen Soestern nur noch der 1:1-Ausgleich gelang. „Das war heute eindeutig zu wenig für einen Sieg. Die Stimmung in der Kabine war natürlich gedrückt, weil wir den Holzwickeder Ausrutscher nicht ausnutzen konnten. Wir waren zuletzt in einem Leistungstief, stehen aber trotzdem noch gut da“, so das Fazit von Kaiseraus Trainer Christoph Golombek.

SuS: Knappmann, Schmidt, Weber, Richter, Piel, Friede, Schulz, Kabutke (76. Ssemakula), Grundhoff, Castaldi (67. Stöwe), Urban (58. Siebert)

Tore: 1:0 (15.) Richter, 1:1 (63.)

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