Holzwickeder SC trifft auf das viertstärkste Auswärtsteam der Oberliga

dzFußball

Nach der Tabelle ist der HSC im Spiel gegen die SF Siegen klar favorisiert. Doch Vorsicht: Die Gäste haben 16 ihrer 21 Punkte auswärts geholt.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 22.02.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bereits am Samstag, 22. Februar, (Anstoß 14 Uhr) hat der Holzwickeder SC zum Nachholspiel die Sportfreunde Siegen zu Gast. Und es riecht förmlich nach einem Remis, weil auch die bisherigen drei Auseinandersetzungen der beiden Kontrahenten jeweils Unentschieden ausgingen.

Aber jede Serie geht bekanntlich einmal zu Ende und so dürfen sich die Zuschauer auf eine interessante Begegnung freuen. Leicht wird die Aufgabe für das Team von Axel Schmeing ganz sicher nicht, sind die Rubensstädter doch wohl stärker, als es der aktuelle Tabellenplatz 13 aussagt. Am vergangenen Sonntag verloren die Sportfreunde ihr Auswärtsspiel beim FC Eintracht Rheine knapp mit 1:2.

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„Wir waren nicht richtig in den Zweikämpfen, haben viele falsche Entscheidungen getroffen. Rheine hat das dagegen richtig gut gemacht. In der zweiten Hälfte lief es dann ganz ordentlich. Positiv auch, dass wir gegen ein Topteam der Liga körperlich und konditionell gut mitgehalten haben“, sagte Siegens Coach Tobias Cramer nach dem Spiel im Münsterland.

Trainer Axel Schmeing hofft auf den nächsten Heimsieg.

Trainer Axel Schmeing hofft auf den nächsten Heimsieg. © Art

Sei es drum: Der Holzwickeder SC muss sich heute auf einen auswärtsstarken Gegner einstellen: Von den bislang 21 erzielten Punkten holten die Siegener immerhin 16 Zähler auf fremdem Geläuf, sind in dieser Hinsicht nach derzeitigem Stand das viertstärkste Team in der Oberliga Westfalen.

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Wichtig wird es für den HSC auch sein, Björn Jost und Jacob Pistor aus dem Spiel zu nehmen, die beide in dieser Saison schon neun Mal ins Schwarze trafen. „Wir haben in dieser Woche gut trainiert. Nach dem Spielausfall am vergangenen Sonntag ist die Lust im Team, endlich wieder um Meisterschaftspunkte zu spielen, noch größer geworden. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um zu punkten“, gibt sich HSC-Co-Trainer Florian Bartel, der bis auf die Langzeitverletzten keine Ausfälle vermeldet, vorsichtig optimistisch.

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