Holzwickeder SC macht es dem Gegner zu leicht

dzFußball

Fußball-Oberligist Holzwickeder SC hat nach der letzten 1:2-Niederlage in Ennepetal nun zehn Tage Zeit zur Regenerierung - dann kommt die Hammer SpVg.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 19.11.2018, 15:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war mehr für den Holzwickeder SC drin, als die 1:2-Niederlage in Ennepetal. Das lag leider an der eklatanten Schwäche im Torabschluss, die bei den Holzwickedern nicht zu übersehen war. Ehe nämlich der als Favorit ins Spiel gegangene TuS Ennepetal zu seiner ersten echten Torchance kam, hatte der Gast schon deren drei auf dem Konto.

Dennoch: Im HSC-Spiel war Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den vergangenen drei Auftritten nicht zu übersehen. Vielleicht war es wieder einmal mangelnde Cleverness, welche die Blau-Grünen am Ende ohne Punktausbeute dastehen ließ.

Mit der Leistung seiner Mannschaft, natürlich nicht mit dem Ergebnis, zeigte sich HSC-Coach Axel Schmeing, der dem gut operierenden Schiedsrichter-Gespann nach der Partie artig die Hand drückte, zufrieden: „Ich denke, wir waren bis zum 0:1 spielerisch besser. Dann waren wir kurz geschockt, da hätte Ennepetal auch noch höher in Führung gehen können. Leider haben wir unsere Chancen wieder einmal nicht genutzt, haben die Gegentore zu einfach hergeschenkt. Vor der Entstehung des Siegtores hätten wir den Ball auch einmal ins Aus schießen können, dennoch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, so Schmeing.

Natürlich durfte sich Ennepetals Trainer Alexander Thamm mit den drei Zählern glücklich schätzen. Damit bleibt seine Elf in aussichtsreicher Position um Platz zwei, der am Saisonende den Aufstieg in die Regionalliga bedeuten würde: „Wir mussten nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich schlucken, immerhin war das der erste Gegentreffer nach sechs Spielen. Der Holzwickeder SC war in der ersten Halbzeit klar besser. Die Schlussphase war vogelwild“, sagte Thamm nach der Partie.

Dass es in der erwähnten Phase zu Rudelbildungen kam, die in der Ampelkarte gegen Holzwickedes Robin Rosowski mündeten, war auch ein Verdienst von Thamm, der „wild gestikulierend an der Seitenauslinie tanzte“. Die Konsequenz: Der Ex-Profides VfL Bochum durfte sich die Schlussminuten von außerhalb des Innenraumes ansehen.

Für den HSC bleiben jetzt zehn Tage zu Regenerierung. Am Mittwoch, 28. November, kommt dann die Hammer Spielvereinigung zum vorgezogenen Meisterschaftsspiel nach Holzwickede. wh

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