Nun hat es den Holzwickeder SC auch in einem Auswärtsspiel erwischt. Klar mit 0:3 geschlagen kassierte die Elf die erste Pleite in der Fremde.

29.09.2019, 20:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga: Westfalia Rhynern - Holzwickeder SC 3:0 (1:0).

Nach solch einer klaren Niederlage sah es am Papenloh im Hammer Süden nach der ersten Spielhälfte indes nicht aus. Im Gegenteil, die Gäste, bei denen, wie befürchtet, nunmehr auch Nils Hoppe passen musste, waren in der ersten 20 Spielminuten spielbestimmend. Hatten auch durch Mirco Gohr (15.), dessen Kopfball knapp sein Ziel verfehlte und Marcel Reichwein, der eine Minute später am gut reagierenden Westfalia-Keeper Alexander Hahnemann scheiterte, gute Möglichkeiten zum Führungstreffer. Erst danach kamen die Platzherren besser ins Spiel, hatten durch Jan Kleine ihrerseits die Chance zu Führung, doch HSC-Torwart Muhammed Acil verhinderte mit einer Glanztat einen Einschlag in seinem Kasten. Rhnyerns Trainer Michael Kaminski reagierte: „Wir haben dann auf eine Viererkette umgestellt“, sagte der Coach. Eine Maßnahme, die fruchtete, jedenfalls kam sein Team nun deutlich besser ins Spiel, Klare Chancen für die Hammer blieben allerdings Mangelware - bis zur 39. Spielminute jedenfalls. Als da die HSC-Defensive den Ball nicht unter Kontrolle bekam, vollendete Lennart Kleine zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 1:0-Führungstor seiner Farben.

Dieser etwas überraschende Gegentreffer hinterließ nach dem Wiederanpfiff Spuren bei den Gästen. So musste Muhammed Acil (52.) bei dem Schuss von Salvatore Gambino schon sein ganzes Können unter Beweis stellen, um das 0:2 zu verhindern. Machtlos war der HSC-Zerberus wenig später, als Rhynerns Akhim Seber einen unnötigen Ballverlust bei den Gästen zum 2:0 verwerten konnte. Schon mehr als die Vorentscheidung, denn vom HSC kam in der Folge nicht mehr viel. Es passte in den Spielfilm, dass auch dem dritten Gegentreffer, den der Holzwickeder SC gestern am Papenloh in Kauf nehmen musste, auf einen haarsträubenden Ballverlust der Gäste beruhte. Lennert Kleine war es egal, der vollstreckte nämlich als Nutzer dieses Fehlers in unnachahmlicher Manier zum 3:0-Endstand. Wenn Muhammed Acil in der Schlussphase nicht einige Male so gut reagiert hätte, dann wäre sogar ein noch klarerer Sieg für die Platzherren möglich gewesen. Fazit bleibt auf jeden Fall: Das Rumpfteam des HSC kann in seiner Personalnot in der Oberliga gegen Widersacher wie Rhynern nur schwer bestehen.

Westfalia: Hahnemann - Malcherek, Polk, Stöhr (76. Bulat), Seber (88. Hartmann, L. Kleine, Toy, Neumann (46. Müsse), J. Kleine, Gambino (74. Temur)

HSC: M. Acil - Müller, Deifuß (60. Mihajlovic), Reichwein (60. Richter), Ivancic, Hahne, Gohr (72. Lambertz), Janetzki, Yardhi, Kljajic (79. Schickentanz), Uedickoven

Tore: 1:0 (39.) L. Kleine, 2:0 (55.) Temur, 3:0 (66.) L. Kleine

Schiedsrichter: Florian Exner, Münster

Zuschauer: 181

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