Holzwickeder SC ist auch bei diesem Ex.Zweitligisten nicht chancenlos

dzFußball

Als Außenseiter geht die Schmeing-Elf Sonntag in die Partie im Wersestadion. Der aktuelle Ligazweite ist vor allem daheim eine Macht.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 29.11.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga: RW Ahlen - Holzwickeder SC. Die Münsterländer, die zu Beginn dieses Jahrtausend einige Jahre unter ihrem damaligen Hauptsponsor Helmut Spikker in der zweiten Bundesliga spielten, wollen offenbar an sportlich bessere Zeiten anknüpfen. Dazu sind die Verantwortlichen der Wersestädter vor Beginn dieser Spielzeit nicht untätig geblieben, haben personell gut aufgerüstet. So stehen allein vier Akteure, die in der vergangenen Spielzeit mit dem TuS Haltern den Aufstieg in die Regionalliga (West) schafften, im Kader der Rot-Weißen. Einer davon ist Luca Steinfeldt, der die interne Torjägerliste der Ahlener mit sieben Treffern anführt. Aber auch Pascal Schmidt, zuletzt Hammer Spielvereinigung, der in der Jugend für den Königsborner SV stürmte, ist nicht zu verachten. Neu ist auch der ehemalige Beckumer Sven Höveler, der zuletzt für den entscheidenden Treffer der Elf von Christian Britscho beim 1:0-Sieg in Herne sorgte.

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Diese Partie in der Revierstadt hinterließ übrigens einen faden Nachgeschmack - allerdings außerhalb des Spielfeldes. Vor dem Spiel lieferten sich nämlich ca. 50 Westfalia-Fans mit rund 70 Anhänger von Rot-Weiß Ahlen eine schlagkräftige Auseinandersetzung am Herner Bahnhof. Erst ein Großaufgebot der Polizei konnte die Gemüter besänftigen. Bleibt zu hoffen, dass das morgige Spiel an der August-Kirchner-Straße friedlich über die Bühne geht.

Sportlich erwartet die Schmeing-Elf Sonntag gegen eines der drei „Schwergewichte“ der Oberliga Westfalen eine Mammutaufgabe: RWA ist nämlich vor allem daheim eine Macht: In den bislang sieben absolvierten Spielen im Wersestadion blieb der Klub bei vier Siegen und drei Unentschieden ohne Niederlage. Zudem gestalteten die Ahlener die letzten sechs Spiele alle siegreich - die Elf der Stunde quasi. Vor Wochenfrist benötigte Ahlen allerdings schon ein Elfmeterschießen, um sich im Kreispokal beim A-Kreisligisten TuS Wadersloh mit 6:5 durchzusetzen. „Ahlen ist sicher der Favorit in diesem Spiel. Wir brauchen einen sehr guten Tag, wenn wir etwas mitnehmen wollen. Bis auf unsere Langzeitverletzten ist wohl alles an Bord“, sagt HSC-Co-Trainer Marcel Greig.

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