Eine stolze Serie von sieben Spielen ohne Niederlage ist für den HSC zu Ende gegangen. Überraschend kommt die Schlappe bei der U23 von Schalke 04 allerdings nicht.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 04.11.2018, 19:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

FC Schalke 04 U23 - HSC 4:0 (1:0)

Dass die Königsblauen diese Partie gegen den Fünften der Liga letztlich so klar gewinnen würden, war zumindest im ersten Durchgang nicht abzusehen. Die Gäste zeigten nämlich in dieser Phase wenig Respekt vor dem Tabellenprimus. Als wenn das Pech den Mannen von Axel Schmeing in dieser Spielzeit nicht schon genug Probleme bereitet hätte, schlug das Verletzungspech nach knapp 20 Spielminuten erneut für den HSC zu: Joshua Heinrichs verletzte sich nämlich nach einem Zweikampf mit Schalkes Haji Amir Wright an der Schulter, sodass der Abwehrrecke sehr früh passen musste: „Danach ist bei uns die Ordnung ein wenig abhandengekommen“, sagte HSC-Co-Trainer Mario Niedzialkowski. In der Tat: Die Deckung der Gäste hatte sich nach der notwendigen Auswechslung noch nicht richtig formiert, da gelang den Schalkern praktisch aus dem Nichts heraus die zu diesem Zeitpunkt glückliche 1:0- Führung. Geschockt zeigte sich der Gast nur kurz, kam seinerseits durch Nico Berghorst - der unter der Woche Vater einer Tochter geworden ist - und Mirco Gohr zu zwei richtig gute Chancen, die zum Ausgleich hätten führen können - vielleicht sogar müssen. Berghorst hatte dann fast mit dem Pausenpfiff eine weitere dicke Möglichkeit, doch das Glück meinte es auch in dieser Situation gut mit dem Spitzenreiter.

„Wir hatten da schon eine Menge Glück, die Holzwickeder haben das sehr gut gemacht“, musste auch Schalkes Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah, der bei S04 heuer auch als Manager der U23 fungiert, zugeben.

Auch nach der Pause lieferten sich beide Teams zunächst einen offenen Schlagabtausch, auch wenn die Gelsenkirchener nun mehr Spielanteile hatten. Nach gut einer Stunde Spielzeit aber machten die Schalker deutlich, warum sie so unangefochten an der Tabellenspitze der Oberliga Westfalen stehen: Binnen acht Minuten baute die Elf von Torsten Fröhling die bis dahin knappe Führung auf 4:0 aus. Natürlich war damit die Entscheidung in dieser Partie gefallen. Der HSC war nun in ersten Linie darauf aus, eine noch höhere Niederlage zu vermeiden, was der Elf dann auch mit vereinten Kräften gelang.

Schalke: Ahlers - Kübler (46. Firat), Wright Eggert, Fontein (74. Zahn), Timotheou, Carls, Boujellab, Schley, Plechaty, Caka (84. Heiserholt)

HSC: Hegemann - Krieger, Pfaff (77. Rustige), Duwe, Hoppe, Heinrichs (19. Hahne), Gohr, Kaluza, Berghorst (60. Vaitkevicius), Ivancic, Hanemann

Tore: 1:0 (20.) Boujellab, 2:0 (61.) Ceka, 3:0 (64.) Ceka, 4:0 (69.) Wright

Schiedsrichterin: Vanessa Arlt, Münster

Zuschauer: 300

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