Holzwickeder SC greift im Münsterland an

dzFussball

Nach Münster, genauer in den dortigen Stadtteil Gievenbeck, führt Sonntag, 9. September, der fünfte Spieltag der Oberliga Westfalen den Holzwickeder SC.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 09.09.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beim Mitaufsteiger, der ähnlich souverän wie der HSC in der Westfalenliga (2) in der Spielzeit 2017/2018 sein Meisterstück in der Parallelgruppe (1) machte, dürfte ein hartes Stück Arbeit auf das Schmeing-Team warten. Die Elf von Coach Benjamin Heeke brachte nämlich am vergangenen Samstag das Kunststück fertig, den bis dahin führenden Spitzenreiter, die U 23 von Schalke 04, mit dem 2:0-Sieg die erste Niederlage beizufügen. Natürlich brauchten die Gievenbecker in Gelsenkirchen dazu eine große Portion Glück, um dieses Husarenstück zu landen. Am Ende aber zählt das nackte Ergebnis, was eindeutig für die Münsteraner spricht. „Es ist verrückt, so ein Spiel zu gewinnen. Wir hätten eigentlich klar verlieren müssen. Haben einen Pflichtsieg gegen Schalke 04 in der Vita stehen, das ist doch einfach nur der Wahnsinn“, jubelte Heeke nach Spielende.

Tatsache ist: Die Tore schossen seine Mannen durch Geisler und De Angelis, was maßgebend ist. Dass die morgigen Platzherren auch am heimischen Gievenbecker Weg 200 (Anstoß 15 Uhr) qualitativ nur schwer einzuschätzen sind, wird an den Resultaten der beiden bisherigen Heimspiele deutlich: Ein 2:2 gegen den SV Schermbeck und ein 1:1 gegen die Sportfreunde Siegen. Beide Male kassierte die Elf die Gegentreffer in der Nachspielzeit, verspielte damit vielleicht noch einmal wichtige Punkte hinsichtlich Saisonende. Die Heimstärke des 1. FC bekam auf der anderen Seite Regionalligist Wattenscheid 09 am 22. August zu spüren, der nach einer 1:3-Schlappe bereits in der ersten Runde des Westfalenpokals die Segel streichen musste. Unter der Woche war der 1. FCG in der zweiten Runde dieses Wettbewerbs erneut im Einsatz, nahm die Hürde DJK Wattenscheid mit 1:0 nach einem Treffer von Justus Kurk und zog so ins Achtelfinale ein.

„Gievenbeck ist ein spielerisch und taktisch gut geschulter Gegner, der sehr variabel spielt“, weiß HSC-Trainer Axel Schmeing. Sorgen bereiten dem Coach weiterhin die personellen Probleme in seinem Team. Neben den Langzeitverletzten fällt wohl auch Robin Rosowski (Fußprellung) aus. Erfreulich auf der anderen Seite: Sebastian Hahne hat das Training wieder aufgenommen. wh

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Reitsport
Verlagshaus Rubens verlost 15 Mal zwei Eintrittskarten für den „Signal Iduna Cup“