Holzwickeder SC empfängt den großen Nachbarn Hammer SpVg

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Nach drei Niederlagen in Folge steht der Holzwickeder SC auch am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen die Hammer Spielvereinigung vor einer schweren Aufgabe, wenngleich die Gäste schlechter dastehen.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 28.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwar trennen die Mannen von Axel Schmeing als Tabellenachter gleich sieben Plätze von den Lippestädtern im Ranking der Oberliga - das indes nur mit einer Differenz von drei Zählern. Allein schon das macht deutlich, was die Blau-Grünen heute um 19.30 Uhr im Holzwickeder Stadion erwartet.

Die Hammer Spielvereinigung reist mit einem neuen Cheftrainer an. Rene Lewejohann, den die Hammer kurzfristig vom Westfalenligisten SV Erkenschwick losgeeist haben, übernimmt das Amt des Bosses an der Seitenline. Der bisherige Coach Alexander Lüggert, der auch schon in Holzwickede gespielt hat, rückt als Co-Trainer wieder in das zweite Glied.

Holzwickeder SC empfängt den großen Nachbarn Hammer SpVg

© Neumann

Für den Holzwickeder SC wird die Aufgabe dadurch ganz bestimmt nicht leichter, zumal die heutigen Gäste sicherlich besser sind, als es der bis dato mäßige Tabellenplatz 15 aussagt. Außerdem könnte der Trainerwechsel der Spielvereinigung neue Impulse verleihen. Seinen ersten Auftritt als Coach der Hammer hatte Lewejohann übrigens bereits am vergangenen Freitag, als seine neue Mannschaft nach ansprechender Leistung in einem Testspiel gegen den ehemaligen Bundesligisten RW Oberhausen mit 1:2 verlor.

Dass die Hammer Spielvereinigung derzeit in der Tabelle weit unter ihren Möglichkeiten steht, ist auch für HSC-Coach Axel Schmeing nicht nachvollziehbar. „Auch der Trainerwechsel dort ist kein Vorteil für uns“, sagt Axel Schmeing. Aber auch so ist der Übungsleiter der Blau-Grünen um seine Aufgabe heute Abend nicht zu beneiden. Fehlen ihm doch neben den bekannten Langzeitverletzten nun auch noch die gesperrten Robin Rosowski und Dominik Hanemann. „Für uns wird es wichtig sein, die sich bietenden Chancen besser als in Ennepetal zu nutzen. Ich hoffe, dass vor allem Nico Berghorst und Sebastian Hahne diesbezüglich wieder an bessere Zeiten anknüpfen“, nimmt Schmeing die beiden Torjäger in die Pflicht. „Wir wollen den Monat November nach drei Niederlagen nicht punktlos beenden“, so Schmeing abschließend. wh

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