Hiobsbotschaft vom Holzwickeder SC: Nun fällt auch noch der Torjäger aus

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Zwölf Verletzte sorgen beim Holzwickeder SC für eine angespannte personelle Situation. Doch damit nicht genug: Jetzt muss auch noch der Torjäger passen.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 20.09.2019, 13:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Und der Ausfall des Torjägers trifft die Schmeing-Elf mitten ins Mark - hatte Berghorst doch in dieser noch jungen Spielzeit einen guten Lauf, wie vier Tore aus den ersten sechs Spielen unterstreichen: „Das ist ein Schlag ins Kontor. Nico war richtig gut drauf. Zwölf Verletzte in solch einer kurzen Zeit, das sucht in der Oberliga seinesgleichen“, sagt HSC-Coach Axel Schmeing.

Hiobsbotschaft vom Holzwickeder SC: Nun fällt auch noch der Torjäger aus

HSC-Coach Axel Schmeing ist aktuell nicht zu beneiden. © neumann

Ausgerechnet da kommt der TuS Ennepetal, der die Tabelle der Oberliga Westfalen zusammen mit dem punkt- und torgleichen Aufsteiger RSV Meinerzhagen anführt, in die Emschergemeinde. Diese Konstellation an der Tabellenspitze kommt für viele Experten schon einer kleinen Sensation gleich. Vor allem den TuS Ennepetal hatte nach der großen personellen Fluktuation in der Sommerpause wohl kaum jemand auf dem Plan. Umso erstaunlicher, dass die Klutertstädter in den ersten vier Spielen der Saison jeweils als Sieger vom Platz gingen. Dass die Mannschaft aber auch verwundbar ist, bewiesen die beiden Partien zuletzt. Nach dem 0:0 in Schermbeck setzte es am vergangenen Sonntag daheim mit dem 1:2 gegen Westfalia Herne die erste Niederlage.

Anstoß am Sonntag um 15 Uhr

Gegen jenen Konkurrenten also, der noch gut zwei Wochen zuvor im Westfalenpokal im Bremenstadion mit 2:0 besiegt wurde. Natürlich haderten die Verantwortlichen an der Ennepe nach dieser schon überraschenden Schlappe mit dem Fußballgott: „So bitter ist Fußball. Wir haben aber auch schon Spiele gewonnen, in denen wir die schlechtere Mannschaft waren. Jetzt haben wir als besseres Team verloren“, meinte TuS-Coach Alexander Thamm nach der Partie gegen die Westfalia.

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Wie dem auch sei: Ganz chancenlos sollte der Holzwickeder SC auch gegen den Mit-Tabellenprimus morgen (Anstoß 15 Uhr) nicht sein, wenngleich der Ausfall von Nico Berghorst der Schmeing-Elf richtig wehtun dürfte. Wichtig wird es sein, dass die Mannschaft von Axel Schmeing an die gute Leistung von Rheine anknüpft. In der vergangenen Spielzeit gewann der HSC übrigens sein Heimspiel gegen die Ennepetaler dank eines Hattricks von Nico Berghorst mit 3:1. „Ennepetal ist gut gestartet, hat viel Qualität im Team, damit war nicht zu rechnen. Dennoch sehe ich uns nicht unter Druck“, sagt Schmeing. Neben den vielen Langzeitverletzten fällt Sonntag auch der gesperrte Robin Rosowski aus. Dafür steht Rene Richter wieder im Kader.

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