Der Kamener SC kann am Sonntag Herbstmeister werden. Für den Aufsteiger läuft es derzeit in der Kreisliga A (2) sehr gut. Sonntag aber geht´s zum Verfolger SG Massen.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 17.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

SG Massen - Kamener SC.

„Wir hatten für diese Partie andere Vorzeichen erwartet, doch die Niederlage am vergangenen Sonntag in Mühlhausen hat uns leider zurück geworfen. Nun gehen wir als Außenseiter in diese Begegnung“, hat Massens Coach Marco Köhler die 1:4-Schlappe in Mühlhausen immer noch nicht richtig verarbeitet. Die Hausherren müssen auf Deutz, Beyer, Pilzecker, Schultz, Denninghoff und Werth verzichten. „Unsere Mannschaft hat in dieser Woche hervorragend trainiert. Die Spieler sind heiß auf die Herbstmeisterschaft. Allerdings wird uns der Gegner alles abverlangen. Da müssen wir schon wesentlich besser auftreten, als in der zweiten Halbzeit gegen den SuS Oberaden“, erwartet KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski einen besseren Auftritt seiner Mannen. Halfpap und Kunde fallen aus, der Einsatz von Üstün ist noch fraglich. So. 14.30

TSC Kamen - Westfalia Wethmar II.

„Es wäre sehr wichtig, drei Punkte einzufahren. Wethmar ist recht schwer einzuschätzen. In erster Linie muss es uns gelingen, den Goalgetter Sören Dvorak auszuschalten“, weiß TSC-Coach Tuncay Sönmez, wo er den Hebel ansetzen muss. Kaya ist wieder im Kader, der Einsatz von Tekkanat ist noch ungewiß. Weiterhin fehlen werden Özkan, Keske, Celiktas, Oguzhan Yilmaz, Schnura und Kempe. So. 14.30

SuS Oberaden - VfL Kamen.

„Wir haben die letzten drei Spiele verloren. Jetzt möchten wir endlich mal wieder gewinnen. Der VfL hat sich im Laufe der Saison allerdings enorm verbessert. Demzufolge wird es nicht einfach für uns“, erwartet Oberadens Übungsleiter Birol Dereli ein interessantes Match. Die Gastgeber vermelden Bestbesetzung. Die Gäste reisen ohne Macchai, Scharfe, Losay, Tasci und Berlandieri an. „Ich bin immer noch verärgert wegen der Heimniederlage gegen den TSC Kamen. Am Römerberg wartet eine laufstarke junge Mannschaft auf uns“, will VfL-Trainer Emre Aktas zumindest einen Zähler mitnehmen. So. 14.30

BSV Heeren - TuS Hemmerde.

Neben den Langzeitverletzten fehlen beim BSV Felix Ernst und Wrodarczyk. Dafür ist Saenthamma nach überstandener Sperre wieder im Kader. „Wir sollten ähnlich auftreten wie gegen Frömern. Der TuS verfügt über starke Einzelspieler, das wird eine harte Nuss für uns“, weiß Heerens Trainer Sebstian Eckei um die Schwere der Aufgabe. „Der BSV agiert sehr offensivstark und zählt zu den besten Teams der Liga“, wäre Hemmerdes Coach Georgios Kipreos mit einem Punkt einverstanden. Denninghoff, Stojanovic und Ghazikhani stehen nicht zur Verfügung. So. 14.30

SV Frömern - SSV Mühlhausen II.

„Wiedergutmachung für die deutliche 2:11-Schlappe in Heeren ist angesagt. So dürfen wir nicht noch mal auftreten, denn auch die SSV-Reserve ist schwierig zu bespielen“, setzt Frömerns Trainer Adrian Ruzok seine Schützlinge mächtig unter Druck. Die Personallage bei den Platzherren hat sich etwas verbessert, denn Altmeyer und Thomas Ruzok können wieder auflaufen. Bei den Gästen wird sich der Einsatz von Schnettberg, Pothmann und Dormann erst am Sonntag entscheiden, dafür sind Pfeffer und Alekseew wieder dabei. „Frömern ist zwar sehr heimstark, doch mit einer ähnlichen Vorstellung wie gegen den Kamener SC und Massen sollte auch dort etwas möglich sein“, zeigt sich Mühlhausens Coach Peter Rentsch zuversichtlich. So. 14.30

PSV Bork - SV Bausenhagen.

„Nach fünf sieglosen Spielen wird es Zeit, dass wir endlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Bork steht allerdings unter Zugzwang und wird uns alles abverlangen“, warnt Bausenhagens Co-Trainer Ulli Neuhaus, der weiterhin ohne Meng, Hoffmann, Sonnenberg und Horenkamp planen muss. Pfahl und Chille können wieder auflaufen. So. 14.30

GS Cappenberg - TuS Niederaden.

„Nach dem ersten Saisonsieg wollen wir in Cappenberg nachlegen“, gibt sich Niederadens Coach Amel Mesic recht selbstbewusst. Bis auf Hammerhofer kann er personell aus dem Vollen schöpfen. So. 14.30

Königsborner SV - SV Langschede.

Das Kellerduell steigt in Königsborn. „Wir benötigen dringend drei Punkte. Demzufolge sollten wir so auftreten wie gegen den PSV Bork“, hofft Langschedes Trainer Stefan Kortmann, der lediglich ohne Riechel planen muss, auf eine gute Leistung seiner Schützlinge. „Ich erwarte eine wesentlich bessere Einstellung meiner Spieler als in Niederaden. Wir müssen diese Partie siegreich gestalten“, appelliert KSV-Trainer Frank Griesdorn an sein Team. Heyna, Kupiec und Schiller können nicht auflaufen. Sapozhnikov ist wieder einsatzbereit, Grassat dagegen noch fraglich. So. 14.30

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