Das hätte kaum jemand gedacht, aber der HC TuRa Bergkamen musste im Kreispokal gegen die KSV-Reserve in einen Siebenmeter-Krimi.

von Harald Jansen

Kreis Unna

, 08.09.2019, 18:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die vier Halbfinalisten im Frauen-Kreispokal sind Soester TV, Lüner SV, SGH Unna und Oberligist HC TuRa Bergkamen, die Anfang 2020 über die Spielzeit von 2 mal 30 Minuten die beiden Finalteilnehmer ausspielen werden.

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Pokal, Damen: HC TuRa Bergkamen - KSV II

Die Handballerinnen des Oberligisten HC TuRa Bergkamen und die Reserve des Königsborner SV nahmen am Sonntag an der Kreispokal-Runde in Dolberg teil.
08.09.2019
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Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann
Kreispokal, Damen: HC TURa - Königsborner SV II© Teimann

Nachdem einige Teams erst gar nicht gemeldet hatten, zogen HC Heeren-Werve und HSG Soest noch kurzfristig zurück, sodass es in den Gruppen 1 und 3 nur jeweils ein Spiel gab. Zunächst gelang dem Bezirksligisten SGH Unna-Massen in eigener Halle eine Überraschung. „Wir lagen lange zurück, haben in der Schlussphase die Abwehr umgestellt und machen mit dem Schlusspfiff per Siebenmeter den Siegtreffer“, freute sich SG-Trainer Tim Severin über den 25:24-Erfolg seiner Damen gegen Landesligist Ahlener SG und den damit verbundenen Halbfinaleinzug. Die einzige Vierergruppe, die in Dolberg spielte, war hingegen komplett. Und das interessante und letztlich entscheidende Duell des Oberligisten HC TuRa Bergkamen mit der Drittligareserve des Königsborner SV sicherte sich der Favorit aus Bergkamen hauchdünn im Siebenmeterwerfen mit 15:14. Nach zweimal 15 Minuten hatte es 10:10 gestanden. Beim Werfen von der Marke legte der Landesligist aus Königsborn ein 2:0 vor, um dann aber letztendlich im „Sudden-Death“ knapp zu unterliegen „Wir fangen gut an, führen 5:1 und machen danach zu wenig Tempo. Königsborn macht das ordentlich und am Ende haben wir glücklich gewonnen“, bemerkte TuRa-Coach Ingo Wagner nach dem Turnier und war froh, dass sich keine seiner Spielerinnen vor dem Saisonauftakt nächsten Samstag gegen die HSG EURo verletzt hat. „Wir haben uns gegen TuRa gut verkauft und gegen Werne und Dolberg dominiert. Wir sind gut gerüstet für die Landesliga. Heute gibt es nichts zu meckern“, war KSV-Trainer Kai Harbach mit dem gesamten Turnierverlauf sehr zufrieden. Besonders das klare 17:11 gegen den zukünftigen Ligakonkurrenten TV Werne zeigte, dass die KSV-Reserve voller Optimismus in die kommende Meisterschaftsaison geht. Am nächsten Samstag (19 Uhr) tritt der KSV in der heimischen Kreissporthalle gegen den TV Wattenscheid an.

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