HC TuRa landet bei Teutonia „richtigen Dreckssieg“

dzHandball

Einen nach Aussage von Trainer-Vertreter Lars Stratmann „richtigen Dreckssieg“ fuhr der HC TuRa am Samstagabend in Bochum ein. Beim SV Teutonia Riemke siegten die Rot-Weißen mit 30:29.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 07.10.2018, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wieder einmal hatten die TuRaner zunächst ihre Probleme, in die Partie zu kommen. Riemke führte in den ersten 20 Minuten fast durchgehend, teilweise sogar mit bis zu vier Treffern (11:7). Kurz vor der Halbzeit bekamen die Gäste in der Defensive mehr Zugriff und trafen auch im Angriff die besseren Entscheidungen. Rechtsaußen Philipp Moog stellte den Ausgleich zum 15:15 her, ehe Niklas Domanski die erste TuRa-Führung seit dem 1:0 besorgte. „Im zweiten Durchgang hätten wir den Sack viel früher zumachen können. Da haben wir es aber verpasst, uns mit mehr als drei Toren abzusetzen“, berichtete Lars Stratmann, der das Coaching vom verhinderten Thomas Rycharski übernahm und gemeinsam mit Co-Trainer Alexander Baykan und Ingo Wagner auf der Bank saß. Wie schon im ersten Durchgang sorgten die Bergkamener vor allem im Zusammenspiel mit Kreisläufer Kevin Saarbeck für mächtig Torgefahr. Immer wieder wurde er von Darius Nowaczyk und Niklas Domanski in Szene gesetzt, traf selbst zehn Mal und holte weitere Siebenmeter heraus. Allerdings lief im aufgebauten Angriff nicht viel mehr zusammen. Der HCT selbst warf nur noch fünf Tore in den letzten 15 Minuten, gab Riemke somit nochmals die Chance, zurückzukommen. Beim 29:30 kamen die Teutonen nochmals in Ballbesitz, spielten den letzten Angriff nach einer Zeitstrafe gegen Damian Nowaczyk sogar in Überzahl. Zur großen Verärgerung der Hausherren sowie der meisten Zuschauer pfiffen die Schiedsrichter den Bochumern den letzten Angriff aber wegen angeblichen Zeitspiels ab, sodass TuRa als glücklicher Sieger feststand.

„Du musst eben auch solche Spiele gewinnen. Natürlich war da auch etwas Glück dabei, aber wir sind jetzt weiter voll im Soll“, so noch einmal Bergkamens Lars Stratmann.

HCT: Faber, Wagner – Nowaczyk (4/2), Moog (5), Terbeck (3), Webers, Müller, Domanski (4), Fülber (1), Nowaczyk (3/2), Kröllken, Saarbeck (10)

Bester Spieler: Saarbeck

Torfolge: 4:2, 8:5, 11:7, 14:13, 16:18 – 18:21, 23:25, 25:28, 28:30, 29:30

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