HC TuRa Bergkamen verliert das Spitzenspiel beim HSC Haltern-Sythen mit 23:25

Handball-Verbandsliga

Die zweite Saisonniederlage setzte es für den HC TuRa Bergkamen beim Spitzenreiter der Verbandsliga beim HSC Haltern-Sythen.

Bergkamen

von Mats-Yannick Roth

, 18.11.2018, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

HSC Haltern-Sythen. - TuRa Bergkamen 25:23 (11:10)

Beim HSC Haltern-Sythen stellten die Gäste eine ordentliche 6:0-Deckung, die gegen den Halterner Rückraum um die torgefährlichen Kruth, Strotmann und Schrief gut arbeitete.

Allerdings verpassten es die Rot-Weißen zu oft, sich für die Ballgewinne in der Defensive zu belohnen. Dieses Problem zog sich durch die gesamten 60 Minuten, was somit letztlich spielentscheidend war. Bergkamens Trainer Thomas Rycharski zählte nach Spielschluss „mindestens acht einhundertprozentige Torchancen“, die nicht verwertet wurden. Für den ersten großen Aufreger der Partie sorgte nach 19 gespielten Minuten TuRa-Keeper Tim Faber, der nach einem Foulspiel mit der glatten Roten Karte vom Feld geschickt wurde. Bis dahin war der groß gewachsene Torwart einer der Besten im TuRa-Dress. Für ihn spielte Kevin Stork weiter, der ebenfalls eine starke Leistung zeigte.

Bis weit in die zweite Halbzeit hinein blieb die Partie ausgeglichen. Nach dem 17:17 erlaubte sich Bergkamen eine Schwächephase, in der Haltern-Sythen auf 21:17 davonzog. Die Gäste steckten aber noch nicht auf und glichen durch Kevin Saarbeck in der 57. Minute noch einmal zum 22:22 aus. Anstatt das Momentum für die vollständige Wende zu nutzen, produzierte TuRa in den Schlussminuten noch zwei leichte technische Fehler, sodass Haltern-Sythen am Ende doch noch gewinnen konnte.

„Am Ende war es unsere Fehlerquote, die einfach zu hoch war. In den wichtigen Situationen kurz vor Spielende fehlte uns heute die Kaltschnäuzigkeit“, analysierte Bergkamens Trainer Thomas Rycharski nach der zweiten Saisonpleite seiner Mannschaft.

HCT: Stork, Faber – Nowaczyk (3), Moog (1), Terbeck (4), Webers, Ostermann, Müller, Domanski (2), Fülber (3), Nowaczyk (6/3), Kröllken (1), Saarbeck (3)

Beste Spieler: Stork, Faber

Torfolge: 3:2, 6:6, 9:7, 10:9, 11:10 – 13:13, 16:16, 21:17, 22:22, 25:23

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