HC TuRa Bergkamen tritt beim Überflieger der Oberliga an

dzHandball

Da gibt es wohl nichts zu holen: Der Vorletzte HC TuRa Bergkamen tritt beim verlustpunktfreien Tabellenführer ASV Hamm II an.

von Harald Jansen

Bergkamen

, 24.01.2020, 14:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Krasser könnten die Gegensätze vor der heutigen Partie der Oberligahandballer des HC TuRa Bergkamen im Nachbarschaftsduell bei der Zweitligareserve des ASV Hamm Westfalen kaum sein. Der ASV beherrscht aktuell die Oberliga und hat sich ohne Verlustpunkt souverän die „Herbstmeisterschaft“ gesichert. Anpfiff in der Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ist Samstag, 25. Januar, um 19:30 Uhr.

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„Das ist natürlich eine Mammutaufgabe. Ich persönlich habe an den ASV und an die Steinhalle schöne Erinnerungen“, bemerkt TuRa-Coach Thomas Rycharski, der mit dem ASV Hamm in die erste Liga aufgestiegen ist und dann auch dort gespielt hat. Sein HCT ist nach sechs Niederlagen mit 5:21 Punkten bis auf den vorletzten Platz abgesackt und kämpft verbissen gegen den Abstieg an. Ziel für Bergkamen ist es bei diesem ungleichen Duell in erster Linie, das Tempospiel des ASV zu stören und auch überhaupt das Tempo etwas zu verschleppen. Hamm verfügt über einen für Oberligaverhältnisse außergewöhnlich stark besetzten Kader, der sich schon am ersten Spieltag klar mit 33:22 in Bergkamen durchsetzen konnte. So spielt mit Lars Gudat auch noch ein ehemaliger Mannschaftskollege von Rycharski aus Erstligazeiten für den ASV.

HC TuRa Bergkamen tritt beim Überflieger der Oberliga an

TuRa-Coach Thomas Rycharski stellt sein Team auf den Spitzenreiter ein. © Neumann

Der HCT hatte zuletzt zwei Wochen Pause, da das Spiel gegen den VfL Gladbeck (32:36) bereits im letzten Jahr ausgetragen wurde. Hamm hatte hingegen am Mittwoch noch ein Nachholspiel gegen den Soester TV, das mit 32:28 gewonnen wurde. Und bei diesem Soester TV kam Bergkamen vor zwei Wochen beim 22:34 arg unter die Räder. Die vergangenen zwei Trainingswochen nutzte Rycharski, um seinen Neuzugang Florian „Totti“ Schöße weiter in das Team zu integrieren. So wurden Kreuzbewegungen und Spielzüge weiter eingeübt und Schöße mit den speziellen Laufwegen vertraut gemacht. „Wir müssen in erster Linie auf uns schauen. Man kann in Hamm verlieren, aber es kommt auf die Art und Weise an“, so Rycharski.

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Für das Ziel Klassenerhalt kommen die richtig wichtigen Spiele sowieso erst danach. Im Heimspiel gegen TuS Ferndorf II und beim TuS Bielefeld-Jöllenbeck müssen dann aber auch wieder Punkte her. Bis auf Torhüter Kevin Stork reist der HCT mit vollem Kader an. Samstag, 25. Januar, 19.30

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