HC TuRa Bergkamen, SuS Oberaden und RSV Altenbögge legen wieder los

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Die Handball-Szene erwacht aus dem unfreiwilligen Frühlings-Schlaf. So weit es die Corona-Schutzvorgaben erlauben, haben die drei ranghöchsten heimischen Team das Training aufgenommen.

von Michael Friehs, Mats-Yannick Roth

Kreis Unna

, 15.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die heimische Handball-Szene erwacht so langsam aus dem unfreiwilligen Frühlings-Schlaf. Zumindest ein bisschen. So weit es die derzeitigen Corona-Schutzvorgaben erlauben, haben auch die drei ranghöchsten heimischen Mannschaften den Trainingsbetrieb auf niedrigen Niveau wieder aufgenommen.

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Ohne genau zu wissen, wann der Meisterschaftsbetrieb in der Oberliga wieder starten könnte, hat sich der HC TuRa Bergkamen zu den ersten gemeinsamen Einheiten getroffen. Der zunächst geplante Saisonstart im September wird voraussichtlich auf den 4. Oktober verschoben (wir berichteten). Sollte das so beschlossen werden, wartet noch einmal ziemlich viel organisatorische Arbeit auf Trainer Thomas Rycharski: „Geht es erst im Oktober los, ist unser bisheriger Vorbereitungsplan eigentlich hinfällig. Wahrscheinlich muss dann noch einmal alles umgekrempelt werden, was Testspiele und andere Termine angeht“, so Rycharski, der aber gleichzeitig betont: „Mit dem verspäteten Saisonstart könnten wir natürlich auch leben. Wir hoffen einfach, dass es bald wieder losgeht.“

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Bisher haben sich die TuRaner zu gemeinsamen Laufeinheiten im Nordbergstadion getroffen. Auf der Rasenfläche sowie der Laufbahn können die vorgeschriebenen Abstände gut eingehalten werden. „Wir halten uns an die Vorgaben. Ich war überrascht, in welch gutem konditionellen Zustand der ein oder andere schon war.“

TuRa-Coach Thomas Rycharski ist mit dem Fitness-Zustand seiner Spieler zufrieden.

TuRa-Coach Thomas Rycharski ist mit dem Fitness-Zustand seiner Spieler zufrieden. © Neumann

„Tomek“ Rycharski wolle bei einer baldigen Rückkehr in die Sporthalle mit seinen Spielern so starten, „als wenn wir nach längeren Verletzungspausen wieder neu einsteigen. Behutsames Training mit lockeren Pass-Übungen und Stationen-Training werden da erst einmal anstehen. Da tragen wir als Trainerteam eine große Verantwortung, um Verletzungen vorzubeugen.“

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Bei den beiden heimischen Verbangsligisten SuS Oberaden und RSV Altenbögge sieht es ganz ähnlich aus. Bei den „Cobras“ aus Oberaden trafen sich die Akteure zur Mannschaftssitzung, um die kommenden Wochen im Detail zu besprechen: „Erst einmal gehen wir die Vorbereitung so an, wie gewohnt. Sollte es zu einem verspäteten Saisonbeginn kommen, müssen wir natürlich noch einmal reagieren“, so SuS-Spielertrainer Mats-Yannick Roth. Zunächst stehen bei den Grün-Weißen ohnehin erst einmal Grundlagen- und Fitnesseinheiten auf dem Plan. Die Sporthalle muss so oder so noch etwas warten.

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Bei Aufsteiger RSV Altenbögge wird der Schwerpunkt derzeit ebenfalls auf konditionelle und athletische Aspekte gelegt. „Wir waren auch schon in den Wochen vorher aktiv und haben in Form einer Lauf-Challenge ordentlich Kilometer abgespult. Ich denke, da haben wir schon einen ganz guten Grundstein gelegt. Diesen Zustand wollen wir halten. In die Halle könnten wir auch schon, haben bei der Stadt ein entsprechendes Hygienekonzept vorgelegt“, berichtete Altenbögges Coach Jens Schulte-Vögeling. Auch der RSV-Trainer weiß: „Generell ist in der Halle natürlich noch nicht viel möglich. Passübungen und Torwurf-Übungen können wir machen, kleine handballerische Dinge. Aber auch das wird nach so einer langen Pause wichtig sein. Mit der entsprechenden Vorsicht wollen wir so langsam wieder reinkommen.“

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