Letztes Heimspiel für den Oberligisten HC TuRa Bergkamen. Am Freitagabend zählen gegen den VfL Gladbeck für die Bergkamener zwei Dinge.

von Harald Jansen

Bergkamen

, 20.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Oberliga, Herren: HC TuRa Bergkamen - VfL Gladbeck.

Auf Wunsch des Gastes wurde vor einiger Zeit diese Partie der Oberliga-Handballer des HC TuRa Bergkamen gegen den VfL Gladbeck vorgezogen. Anwurf ist heute um 20:15 Uhr in der Sporthalle am Friedrichsberg. Geplant war das Spiel ursprünglich für den 18.Januar 2020.

„Wir sind dem Wunsch des VfL entgegengekommen. Heute wäre ich allerdings froh, wenn wir schon nach dem letzten Spiel in die Pause gegangen wären. Aber jammern hilft nicht. Wir müssen nochmal alle Kräfte mobilisieren“, sagte TuRa-Trainer Thomas Rycharski.

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Der Gast aus dem Ruhrgebiet gehört in der aktuellen Saison zur Top-Five der Oberliga und belegt zur Zeit mit 13:7 Punkten den vierten Platz. Der HCT kassierte zuletzt vier Niederlagen und hatte bedingt durch diverse Krankheiten im Kader das Problem, ein Spiel über 60 Minuten unter Volldampf zu gehen. Meist war der Akku nach 45 Minuten leer und der Gegner sicherte sich in der Schluss-Viertelstunde noch die Punkte. Vor diesem Hintergrund wäre Rycharski gerne schon nach der 19:24-Niederlage gegen HSC Haltern-Sythen in die Weihnachtspause gegangen. „Gladbeck hat eine gute Qualität und steht zurecht da oben“, bemerkt Rycharski zum Gegner und plant vor allen Dingen eine sichere Defensive gegen den VfL zu stellen. Der ehemalige Bundesligaspieler appelliert schon seit einiger Zeit an seine Spieler, das Video-Studium zu intensivieren und sich so besser beispielsweise auf den Torhüter des Gegners einzustellen. „Wir machen vorne zu wenig Tore. Die Jungs müssen sich im Vorfeld einfach mehr mit dem Gegner beschäftigen“, so der TuRa-Coach. Auf der personellen Seite gibt es beim HCT keine Ausfälle. Auch der zuletzt fehlende Kramaric ist dabei.

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