HC TuRa Bergkamen geht auch gegen Ferndorf leer aus

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Auch im Heimspiel gegen die Zweitligareserve des TuS Ferndorf blieb den Oberligahandballern des HC TuRa Bergkamen nur das Nachsehen. Im Abstiegskampf wird es nun eng.

von Harald Jansen

Bergkamen

, 02.02.2020, 14:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga: HC TuRa Bergkamen - TuS Ferndorf II 22:27 (12:12). Da die Konkurrenz im Abstiegskampf aber auch nicht punkten konnte, ändert sich an der eigentlichen Ausgangslage des Tabellenletzten aus Bergkamen nicht viel. Nach wie vor trennen den HCT aktuell zwei Punkte vom rettenden Ufer.

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In der Defensive hatte sich TuRa-Coach Thomas Rycharski einiges einfallen lassen und startete mit einer defensiven 6:0-Formation. Seinen bisher erfolgreichsten Torschützen Pascal Terbeck setzte er zunächst nur im Mittelblock ein und beorderte Außenspieler Mirko Kauer hinzu. Der angeschlagen ins Spiel gegangene Kreisläufer Kevin Saarbeck wurde hingegen nur im Angriff eingesetzt. Und in der ersten Hälfte war Bergkamen auch noch auf Augenhöhe und konnte durch Niklas Domanski, der einen guten Tag erwischte und acht Treffer erzielte, mit 11:9 (21.) in Führung gehen. Eine höhere Führung verhinderte die insgesamt schwache Wurfqualität der TuRaner. So musste man mit einem 12:12 zur Pause zufrieden sein.

HC TuRa Bergkamen geht auch gegen Ferndorf leer aus

TuRa kam nur selten frei zum Wurf. © palschinski

„Nach der Pause geben wir wieder vier, fünf Bälle weg“, bemerkt ein enttäuschter „Tomek“ Rycharski. Ferndorf nutzte dies und ging über 17:13 auf 20:15 weg, ehe Rycharski in einer Auszeit seine Mannen nochmal zusammenrief. Doch eine Wende gab es nicht mehr und die Punkte waren weg. „Mit 22 geworfenen Toren gewinnst du in der Oberliga kein Spiel. Die Deckung mit 27 Gegentreffern war okay. Wir hatten 22 Fehlwürfe und die Qualität unserer Torwürfe war schwach“, zog der TuRa-Coach sein Fazit und ergänzt: „Ich frage mich als Trainer, was kann ich den Spielern noch vermitteln? Reicht das für die Oberliga? Wir werden aber weiter dran arbeiten“. Rückraumshooter Pascal Terbeck (87 Saisontore) blieb diesmal ganz ohne Treffer. Und auch Dimitrij Stukalin und Florian Schöße hatten nicht den besten Tag erwischt.

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HC TuRa: Walter, Stork , Dam.Nowaczyk , Terbeck, Schöße (5/1), Webers, Kauer (1), Stukalin (4), Kramaric, Domanski (8), Fülber (1), Dar. Nowaczyk (3/1), Saarbeck, Kurschus

Beste Spieler: Domanski, Walter

Torfolge: 4:4, 7:5, 11:9, 12:12 – 13:17, 15:20, 18:25, 22:27

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