Handballverband Westfalen bezieht Stellung zum Spielbetrieb

dzHandball

Auf Kreisebene überlegen aktuell die Handballer, den Spielbetrieb vorerst bis zum 9. Januar nächstens Jahres einzustellen. Jetzt äußerst sich der Handballverband Westfalen.

Kreis Unna

, 22.10.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Neben den Handballkreis Hellweg überlegt derzeit auch der Handballkreis Industrie, jeweils auf Kreisebene den Handball-Spielbetrieb corona-bedingt befristet einzustellen. Im Kreis Hellweg haben bis zum Donnerstagabend die Vereine die Möglichkeit, darüber abzustimmen, ob die Meisterschaft erst wieder am 9. Januar aufgenommen werden soll - nach den Weihnachtsferien also.

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Somit wären im hiesigen Handballkreis neben den Kreisligen auch die Bezirksliga betroffen. Für die Ligen darüber hinaus ist der Handballverband Westfalen zuständig. Und der sieht noch keine Veranlassung, den Betrieb einzuschränken. „Ich verweise dabei auf meine Äußerungen vom März“, sagt Verbands-Präsident Wilhelm Barnhusen aus Unna. „Wir richten uns auf Verbandsebene weiterhin an die politischen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen.“

„Der politische Kreis Unna hat nicht verboten, Handball zu spielen.“
Wilhelm Barnhusen, Handballbverband Westfalen

Das heißt: Es gibt vorerst kein Verbot oder damit keine Auszeit. „Selbst der politische Kreis Unna hat nicht verboten, Handball zu spielen“, ergänzt Barnhusen, der aber für die Maßnahmen der Handballkreise Verständnis aufbringt. „Die Kreise sind autonom und können den Spielbetrieb aussetzen, solange das machbar ist. Ich gebe aber auch zu bedenken, dass die Organisationsstruktur im Kreis kleiner ist als auf Verbandsebene.“

Online-Meeting mit den Handballkreisen steht an

In der kommenden Woche - im Vorfeld der Bundesratssitzung im Handball - werde es ein Online-Meeting mit den Kreisen geben. Darin werde das Thema gewiss auch besprochen.

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