Handballer planen den Saisonstart jetzt für den 4. Oktober

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Die Handballer haben nun ein Ziel: Am 4. Oktober ist der Start in die Saison geplant. Die Staffeleinteilungen lassen indes noch auf sich warten.

Kreis Unna

, 09.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Warten auf die Staffeleinteilungen geht für die heimischen Handballer weiter. „Noch vor den Sommerferien soll aber Klarheit herrschen“, verspricht Bernd Kuropka, stellvertretender TK-Vorsitzender des Westfälischen Handballverbandes (WHV).

Die Vereine der Landes-, Verbands- und Oberliga sind in diesem Verband organisiert. Zunächst sollen jetzt jeweils Staffeltage stattfinden, die natürlich wegen des Coronavirus per Videokonferenz durchgeführt werden. Zwei Modelle der Staffeleinteilungen und des damit verbundenen Saisonverlaufs sollen dabei vorgestellt werden. „Die Meinung der Vereine ist uns dabei wichtig“, sagt Kuropka.

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Zu Beginn der Woche hatten sich die TK-Vorsitzenden der Kreise mit den Entscheidungsträgern des WHV per Video darüber ausgetauscht, wie es weiter gehen könnte. Die Fakten stellen sich wie folgt dar: Für die Männer-Oberliga haben 16 Teams gemeldet, für die Männer-Verbandsliga 34, für die Männer-Landesliga 70, für die Frauen-Oberliga 19, Frauen-Verbandsliga 26 und für die Frauen-Landesliga 57.

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Mit dem Saisonstart wird deutlich verspätet gerechnet. „Wir gehen jetzt davon aus, dass wir am 4. Oktober loslegen können und die Saison im Juni endet“, so noch einmal Kuropka. Dieser Zeitrahmen ist zu klein, um die Saison in zum Beispiel einer 16er-Liga durchführen zu können, sofern Wochentagsspiele ausgeschlossen bleiben sollen. Bei den weiten Anreisen in diesen Ligen wären die auch nur schwer durchzusetzen.

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Eine der Lösungen: Die Anzahl der Staffeln wird erhöht und die Staffelstärke damit verringert. Möglich wäre auch, dass es eine Meister- und eine Abstiegsrunde (bei entsprechend kleinen Staffeln) gibt. Was letztlich gemacht wird, sollen die Vereine entscheiden und das abschließend vom Präsidium des WHV genehmigt werden.

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Doch die Zeit drängt. „Wir wissen ja, dass die Vereine unbedingt ihre Schlüsselzahlen benötigen, damit sie bei der Stadt die entsprechenden Hallenzeiten beantragen können“, sagt Kuropka.

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