Handballer brauchen Geduld: Deshalb lässt die Staffeleinteilung auf sich warten

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Nur allzu gern möchten die Handballer wissen, gegen wen sie in der kommenden Saison antreten müssen. Doch die Staffeleinteilung wird sich noch hinziehen.

Kreis Unna

, 23.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bis die Saison wieder losgeht, wird es noch unbestimmte Zeit dauern. Klar ist nun aber, dass alle höherklassigen Teams (Landes- bis Oberliga) im westfälischen Handballverband (HVW) für die nächste Spielzeit fristgerecht gemeldet haben.

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„Das ist aus unserer Sicht positiv zu bewerten. Wenn sie das nämlich nicht getan hätten, wäre sie in ihre jeweiligen Kreise zurückgestuft worden“, erklärt Wilhelm Barnhusen, Präsident des HVW.

Wilhhelm Barnhusen wartet auf die Entscheidung der Politik.

Wilhhelm Barnhusen wartet auf die Entscheidung der Politik. © Friehs

Die Meldung ist jedoch nur der erste Schritt, die Vereine warten natürlich auch auf die Ligeneinteilung. Doch das wird sich noch hinziehen. „Wir beginnen mit den Planungen erst dann, wenn wir wissen, wann wir wieder spielen dürfen“, so noch einmal Barnhusen. Hintergrund dieser Überlegung ist dabei die Frage: Wie stark darf eine Staffel sein, damit die Saison in dem zur Verfügung stehenden Zeitraum auch vernünftig zu Ende gespielt werden kann?

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Sicher ist aktuell nur, dass sich die Zahl der Staffeln erhöht, weil der Verband sogenannte Wild-Cards vergeben und somit einen vermehrten Aufstieg ermöglicht hatte.

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Wann die Sportler und Sportlerinnen endlich wieder zu ihrem Spielgerät greifen dürfen, ist völlig offen, im Übrigen auch nicht Sache des Verbandes oder der Kreise. „Wir müssen abwarten, was die Politik macht. Bei dem bestehenden Kontaktverbot wird das sicher nichts“, weiß Barnhusen.mf

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