Großkreutz-Kumpel wirft bei Türkspor Dortmund hin - Bekannter Nachfolger

dzFußball

Großkreutz-Kumpel Reza Hassani ist beim Landesligisten Türkspor Dortmund von seinem Trainerposten zurückgetreten. Ein Nachfolger ist gefunden, der spielte schon in der heimischen A (2).

Dortmund

, 16.09.2020, 10:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trainerbeben bei Türkspor Dortmund: Der Fußball-Landesligist muss ab sofort ohne sein Trainerteam um Coach Reza Hassani auskommen. Der ist jetzt auf eigenen Wunsch zurückgetreten. Damit steht auch Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz, der Hassani - so gut es sein Job beim KFC Uerdingen zuließ - unterstützte, nicht mehr zur Verfügung.

Jetzt lesen

„Es hat einfach nicht mehr gepasst, deshalb haben wir als Team entschieden, aufzuhören“, begründete Hassani den Entschluss. Das Trainerteam war somit fast genau ein Jahr bei Türkspor im Amt.

Neuer Trainer spielte bereits beim A-Kreisligisten Kamener SC

Ein Nachfolger ist bereits gefunden: Dimitrios Kalpakidis, der im vergangenen Jahr noch für den Kamener SC in der Kreisliga A (2) spielte, übernimmt ab sofort den Dortmunder Ligakonkurrenten des SuS Kaiserau.

Pikant am Rande: Kapakidis sollte noch in dieser Woche als neuer Sportlicher Leiter bei Türkspor vorgestellt werden, nachdem er zuvor im August nach 15 Siegen in 15 Spielen den Westfalenligisten TuS Bövinghausen verlassen musste. Ganz augenscheinlich hängt diese Personalie aber mit dem Trainer-Rücktritt zusammen.

Gökhan Aksoy, der neue Geschäftsführer von Türkspor Dortmund, zeigte sich am geschockt von der Entscheidung des Duos: „Der Grund, warum die beiden aufgehört haben, war, weil wir Dimitrios Kalpakidis als Sportlichen Leiter installieren wollten. Damit waren sie nicht einverstanden. Wir fühlten uns überrumpelt“, sagt Aksoy.

Lesen Sie jetzt
Meistgelesen