Gegen diesen „Karnevalsverein“ will der KSV den zweiten Heismieg feiern.

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Nach dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf tritt Frauen-Drittligist Königsborner SV nun gegen den nächsten Verein aus einer Karnevalshochburg an.

von Harald Jansen

Königsborn

, 25.10.2019, 11:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Enttäuschung war im Lager des Königsborner SV schon groß nach der deutlichen 23:33-Niederlage am letzten Samstag beim Nachbarn Borussia Dortmund II. „Wir haben die Niederlage aufgearbeitet. Ich hoffe, dass ich so etwas nicht noch mal sehen muss“, war KSV-Trainer Kai Harbach enttäuscht über die Einstellung seines Teams,

Heute bekommt es der KSV erneut mit einer Bundesligareserve zu tun. Die Damen des 1. FSV Mainz 05 schafften zu dieser Saison den Sprung ins Oberhaus. Die Zweite der „Mainzer Dynamites“ stieg in der Vorsaison in die dritte Liga auf und belegte dort in der Ost-Staffel mit 23:21 Punkten den sechsten Platz. In der aktuellen Serie wurde Mainz der Weststaffel zugeordnet. „Mainz hat einen gut besetzten Rückraum und spielt einen schnellen Ball“, lautet Harbachs erste Analyse. Der FSV hat bisher erst drei Partien ausgetragen und 2:4 Punkte auf dem Konto. „Das ist heute ein machbarer Gegner und ein wichtiges Spiel im Hinblick auf den Klassenerhalt“, peilt der KSV-Coach den zweiten Heimsieg an.

Harbach plant in den nächsten drei Spielen heute gegen Mainz und dann auswärts in Vechta und zu Hause gegen Netphen insgesamt vier Punkte ein. „In dieser Liga kann fast jeder jeden schlagen. Es ist sehr ausgeglichen“, ergänzt Harbach, der sich wieder eine gute Unterstützung durch die eigenen Fans wünscht. In den ersten beiden Heimspielen sorgten jeweils gut 300 Zuschauer in der Kreissporthalle für eine tolle Atmosphäre. Als Aufsteiger mit bisher 5:5 Punkten können die Damen aus dem Unnaer Norden durchaus auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken.

Personell muss der KSV-Trainer auf Sandra Mastalerz (Urlaub) verzichten. Die Verletzungen von Melanie Webers und Außenspielerin Celine Pelz sind weitgehend auskuriert. „Beim Gegner müssen wir mal abwarten, ob die eventuell Verstärkungen aus der Ersten gekommen“, so Harbach. Sa. 19.00 Uhr

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