Die 3. Liga hat spielfrei - und das kommt der Reserve des SC Preußen Münster zu Gute. Mit diesem Gen will der HSC den Gegner in Schach halten.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 06.09.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga: Holzwickeder SC - SC Preußen Münster II.

Die Ausgangslage für die Elf von Axel Schmeing ist klar: Wie schon vor Wochenfrist gegen die U21 des SC Paderborn 07 kommt ein Kontrahent nach Holzwickede, deren Spielstärke im Vorfeld schwer einzuschätzen ist. Die Gründe liegen auf der Hand: Auch die Adlerträger haben bekanntlich mit ihrer ersten Mannschaft ein Profiteam im Rücken, auf deren Kader die Reserve des Gründungsmitglieds der Fußball-Bundesliga immer wieder zurückgreifen kann. So geschehen auch am vergangenen Wochenende, als in der von Sören Weinfurtner trainierten Preußen-Reserve immerhin drei Akteure aus dem Aufgebot des Drittligisten in der Startformation standen. Der Erfolg gab den Münsteranern recht: Mit Dominik Klann, Marcel Hoffmeier und Joel Grodowski gewannen die Preußen mit 2:0 gegen Westfalia Herne, landeten damit den ersten Saisonsieg.

Durch die Länderspielpause an diesem Wochenende setzt auch die 3. Liga aus, lässt also die Tür zu Spekulationen offen - für den HSC ein Buch mit sieben Siegeln also. Zudem könnte der erste Saisonsieg bei den Preußen zusätzliche Kräfte freigesetzt haben, ein Umstand, der die Aufgabe für die Schmeing-Elf ebenfalls nicht leichter macht. Natürlich war Sören Weinfurtner, der die Elf schon in der achten Saison betreut - zuvor schon fünf Jahre als Co-Trainer an der Hammer Straße fungierte - nach dem Sieg gegen Herne sehr zufrieden. „Das waren 90 super Minuten“, freute sich der Übungsleiter nach Spielschluss über den gelungenen Mix aus spielerischer Qualität und großer Cleverness. Zweifacher Torschütze war übrigens der erst 19-Jährige Nikolai Remberg.

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Für den HSC heißt das auch morgen nichts anderes, trotz aller Personalsorgen wie schon gegen den SC Paderborn 07 über sich hinauszuwachsen, auch wenn das zweifelsohne an die Substanz geht.

„Was bei den Preußen von oben runter kommt, können wie ohnehin nicht beeinflussen. Für uns wird es wichtig sein, an die guten Leistungen von Herne und die der zweiten Halbzeit gegen Paderborn anzuknüpfen“, sagt HSC-Coach Axel Schmeing. „Wir müssen das Holzwickede-Gen abrufen - das heißt, laufen und kämpfen“, hat Axel Schmeing seinen Mannen ins Stammbuch geschrieben. „Wenn uns das über die gesamte Spielzeit gelingt, sehe ich gute Chancen gegen Preußen Münster.“ Leider beklagt der HSC nach wie vor den vor allem verletzungsbedingten Ausfall von wichtigen Akteuren. Immerhin: Lennart Uedickoven ist wieder fit.

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