Fußball-A-Kreisligist BSV Heeren erklimmt regelmäßig gerne die Bausenhagener „Alm“

Fußball-Kreisliga A (2)

Die „Wanderer“ des BSV Heeren erklimmen immer wieder gerne die Bausenhagener „Alm“. Beim 3:1 zuletzt am Wochenende sogar schon zum dritten Mal in Folge.

Kreis Unna

von Ulrich Eckei

, 17.10.2018, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fußball-A-Kreisligist BSV Heeren erklimmt regelmäßig gerne die Bausenhagener „Alm“

Gekonnter Freistoß durch Mittelfelkdakteur Tutku Tekkanat, doch der Ball landete nicht im KSV-Netz. Kreisliga-Spitzenreiter TSC Kamen gewann am Wochenende dennoch klar mit 3:0 gegen den Königsborner SV. © awa

Der BSV Heeren entwickelt sich langsam zu unserem Angstgegner auf heimischen Boden, denn die letzten drei Begegnungen in Bausenhagen haben wir allesamt verloren. Allerdings muss man von einer verdienten Niederlage sprechen, denn wir konnten in keinster Weise an die starke Leistung beim Kamener SC anknüpfen“, resümierte Uli Neuhaus, Co-Trainer des SV Bausenhagen.

Hochzufrieden war dagegen Heerens Übungsleiter Sebastian Eckei: „Meine Spieler haben von Beginn an eine kämpferisch überzeugende Leistung angeboten. Teilweise waren auch einige gute Spielzüge zu erkennen. Einziger Wermutstropfen ist die dumme Rote Karte, die sich Tao Saenthamma wegen Beleidigung seines Gegenspielers abgeholt hat. Damit fehlt im Derby beim Kamener SC ein wichtiger Akteur. Bestnoten verteilte Eckei an Martin Herbort, Nils Hilbk-Kortenbruck und Thilo Ernst.

Tabellenführer TSC Kamen verzeichnete im Match gegen den KSV (3:0) eine starke erste Hälfte, ließ dann aber merklich nach. Erst als sich der Königsborner SV durch einen Platzverweis für Alexander Staklies schwächte, stellte der TSC durch Denis Malik Celiktas und Tutku Tekkanat die Weichen endgültig auf Sieg. Die beiden Trainer Tuncay Sönmez und Gültekin Ciftci befinden sich derzeit im Urlaub, sie wurden an der Seitenlinie vom Vorsitzenden Oktay Sönmez vertreten, der von einem verdienten Sieg seiner Mannen sprach. Am Sonntag gastiert der TSC Kamen bei GS Cappenberg. Ahmet Keske hat sich gegen Königsborn verletzt. Wie lange er ausfallen wird, konnte noch nicht geklärt werden.

Fußball-A-Kreisligist BSV Heeren erklimmt regelmäßig gerne die Bausenhagener „Alm“

Königsborns Frank Griesdorn und Salvatore Cafaro verfolgen das Spiel in Kamen. © awa

Nach zwei Niederlagen beendete der Kamener SC diese Negativserie und setzte sich knapp mit 4:3 in Cappenberg durch. „Wir hätten zum Seitenwechsel schon mit 5:1 führen müssen, danach haben wir es uns unnötig schwer gemacht“, erklärte KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski. Beim Stande von 4:3 für den KSC parierte Torhüter Lukas Ralf Knuth einen Elfmeter von Tim Jesella in bravouröser Manier. Jetzt freut man sich bei den KSC-Verantwortlichen auf das Derby am kommenden Sonntag gegen den BSV Heeren.

Der Tabellendritte SG Massen hatte wenig Schwierigkeiten beim 3:0-Erfolg in Niederaden. „Wir haben früh zwei Treffer erzielt, damit sind wir schnell auf die Siegerstraße eingebogen. Der Gegner hatte nicht viel dagegen zu setzen. Bei besserer Chancenauswertung hätte der Sieg auch höher ausfallen können“, bemerkte Massens Trainer Marco Köhler.

Freude herrschte auch bei Biorol Dereli vom SuS Oberaden: „Endlich haben wir mal wieder drei Treffer erzielt. Ich hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist. Wir waren dem Gegner deutlich überlegen und haben verdientermaßen gewonnen.“ Weiterhin fehlten die beiden Offensivspieler Dino Suljakovic und Serhat Yilmaz.

SV Langschede punktet nur mühsam

Für den SV Langschede gab es wiederum keine drei Punkte, denn es reichte gegen den SSV Mühlhausen II nur zu einem 1:1. „Aufgrund unserer Steigerung nach dem Wechsel hätten wir durchaus einen Sieg erringen können. Unsere Tabellensituation hat sich nur unwesentlich verbessert. Jetzt steht uns auch noch das schwere Auswärtsspiel bei der SG Massen bevor“, blickt Langschedes Coach Stefan Kortmann bereits auf den kommenden Sonntag.

Eine Halbzeit überzeugte der VfL Kamen gegen den TuS Hemmerde, doch die zweiten 45 Minuten waren zum Abgewöhnen. „Trotz Überzahl haben wir nichts mehr zustande gebracht. Positiv sind lediglich die drei Punkte“, urteilte VfL-Coach Emre Aktas.

Beim TuS Hemmerde, der insbesondere im Offensivbereich enttäuschte, wurde Neuzugang Zakaria Tairech erneut nach einer halben Stunde verletzungsbedingt ausgewechselt. Dazu sah Mittelstürmer Yousofi die Rote Karte. „Es war ein Katastrophales Kreisliga-A-Spiel“, so lautete der Kurzkommentar von Trainer Georgios Kipreos.

Drei Punkte hätte der SV Frömern in der Partie bei Westfalia Wethmar II gut gebrauchen können. Chancen dafür waren auch reichlich vorhanden. „Wir spielen die komplette zweite Halbzeit auf ein Tor und verlieren mit 2:4. Das kann eigentlich nicht sein“, sagte SVF-Trainer Adrian Ruzok. Sein Team steht somit auf Rang elf und muss sehen, nicht noch in den Kampf um den Klassenerhalt abzurutschen.

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