Wenn der Königsborner SV gegen den TSC Kamen spielt, ist immer etwas los. Diesmal flackerte sogar das Blaulicht am Sportplatz auf und für einen Kicker ist nun die Saison gelaufen.

Königsborn

, 25.08.2019, 18:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kreisliga A (2): Königsborner SV - TSC Kamen 1:1 (1:0).

Im Spitzenspiel der Kreisliga A teilen sich der Königsborner SV und der TSC Kamen am Sonntag vor 200 Zuschauern - darunter der rotgesperrte TSC-Stürmer Engin Duman - die Punkte. Meister TSC Kamen ließ dabei zwei Punkte liegen und verlor vor allem seinen wohl wichtigsten Spieler, für den die Saison nun gelaufen ist.

Gut eine halbe Stunde war gespielt, da knallte es auf dem Sportplatz. TSC-Akteur Tutku Tekkanat ging zu Boden und musste verletzt das Feld verlassen: Verdacht auf Achillessehnenriss. Notarzt und Rettungswagen waren herbeigeeilt, um den agilen Mittelfeldspieler des TSC zu behandeln und mit einer Infusion zu versorgen. Er wurde kurze Zeit später ins Krankenhaus abtransportiert.

„Das hat uns echt geschockt. Da weiß ich gar nicht mehr, was ich zu dem Spiel sagen soll“, erklärte TSC-Trainer Tuncay Sönmez. „Tutku hatte gerade einen überragenden Lauf, zuletzt viele Tore erzielt. Das ist echt schade. Wir hätten hier dennoch gewinnen müssen.“

Der amtierende Meister hatte in der Tat mehr vom Spiel und unterstrich abermals seine Klasse. Dennoch machte der KSV, der ersatzgeschwächt quasi eine echte Kreisliga-Mannschaft aufbot, das erste Tor durch seinen Stürmer „CT“ Thomassen. Diesen knappen Vorsprung retteten die Platzherren bis in die Pause.

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Königsborner SV - TSC Kamen 1:1

25.08.2019
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Königsborner SV - TSC Kamen 1:1© Teimann
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Dem TSC gefiel dies nun gar nicht, was sich gleich nach der Pause zeigte. Schon weniger Minuten nach Wiederanpfiff war Sercan Gül zum Ausgleich zur Stelle. Nach Querpass tauchte er frei vor KSV-Keeper Luncke auf und ließ diesem keine Chance. Das war gleichzeitig der Anpfiff zu einem wahren TSC-Sturmlauf. Beste Möglichkeiten durch Furkan Kücükyagci, Malik Celiktas und den eingewechselten Volkan Gül vereitelte immer wieder Königsborns Keeper Bastian Luncke. Der spornte wiederum seine Mannen an: „Die sind platt“, hoffte er lautstark auf eine KSV-Leistungssteigerung. Der TSC aber blieb am Drücker - auch nach einer weiteren Trinkpause. Der zweite Treffer wollte den Gästen aber nicht mehr gelingen.

„Wir haben einen Punkt gewonnen, mit dem Ergebnis kann ich zufrieden sein. Mit unserem Auftritt aber nicht. Der TSC Kamen war wirklich besser und hatte jede Menge Chancen. Wir hatten einfach zu viele einfache Fehler“, erklärte Königsborns Coach Andreas Feiler. „Tutku Tekkanat wünschen wir auf diesem Wege gute Besserung.“tt

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