Fröndenbergerin Antonia Schulte-Filthaut reitet an allen vorbei zum Sieg

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Die Fröndenberger Reitertage gingen jetzt trotz Corona über die Bühne. Dabei setzten vor allem Fröndenberger Reiter ein paar starke Akzente.

21.06.2020, 19:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Endlich konnte wieder aufgesattelt werden, dementsprechend war die Erleichterung bei Veranstalter, Pferd und Reiter förmlich zu spüren. Doch bevor überhaupt über Hindernisse und im Dressurviereck gegangen werden konnte, gab es einige Hürden zu nehmen. Unabdingbar und ganz oben in der Prioritätenliste war ein zu erstellendes Hygienekonzept. Kurz vor Turnierbeginn gaben sowohl das Ordnungs- als auch das Gesundheitsamt ihre Zustimmung. Reitturniere dürfen ausschließlich im Freien stattfinden und auch die Anzahl der Teilnehmer ist zu beachten. Dadurch verringerten sich die Anzahl der einzelnen Wettbewerbe, was jedoch überhaupt keinen Einfluss auf die gute Stimmung hatte. Jeder Teilnehmer sowie die begleitenden Personen mussten an jedem Turniertag einen Anwesenheitsnachweis mit persönlichen Daten abgeben. Für die Toilettennutzung gab es eine Einbahnstraßenregelung, das Catering wurde eingeschränkt und mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen wie Plexiglasabschirmungen versehen. Diese Scheiben waren auch in den Dressur-Richterhäusern, doch all dieses wurde klaglos hingenommen, denn die Wiedersehensfreude überwog bei Weitem.

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Fröndenberger Reitertage

21.06.2020
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Fröndenberger Reitertage© Neumann
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Höhepunkt der viertägigen Veranstaltung war das S-Springen am Sonntagnachmittag. Neben dem Fröndenberger Routinier Franz-Josef Jun. Dahlmann ging die noch nicht volljährige Nachwuchshoffnung Ann-Kathrin Renzi für den RV Fritz Sümmermann an den Start. Im Vorfeld hat sie mit dem dritten Platz im Klasse L-Springen hinter Dahlmann für Furore gesorgt. Sehr erfreut zeigte sich Marei Blennemann über die vielen hervorragenden Platzierungen der eigenen Starterinnen und Starter. Bestes Beispiel hierfür war am Samstag Antonia Schulte-Filthaut, zuerst landete sie mit ihrem Pferd GEKE Equigrip´s Stalypsia nur auf Platz 53 von 66, um dann als vorletzte Starterin für Jubel zu sorgen. Kurz zuvor hatte Jeremy Hein auf Nexus Alagon mit einem forschen Ritt für eine Bestzeit gesorgt, Vater und Freunde jubelten noch über den greifbaren Sieg, ehe Antonia das Klassement zu ihrem Gunsten drehte.

Der große Umsatz blieb ohne Zuschauer aus

Bei all den erfreulichen Ereignissen werden diese vier Turniertage sich auch finanziell für den Veranstalter auswirken. Während sonst, erst recht bei diesen hervorragenden Temperaturen, gerade am Sonntag die Anlage mehr als gut gefüllt ist, durften dieses Mal keine Zuschauer dabei sein. Das reißt natürlich ein größeres Loch in die Vereinskasse, das Teilnehmerfeld wurde reduziert, im Catering blieben die Umsätze aus und es waren zusätzliche Kosten für das Hygienekonzept zu stemmen.

„Es ist schon ein seltsames Gefühl jetzt in den Parcours zu gehen, doch wir sind in erster Linie froh wieder einen Schritt zurück in die Normalität haben machen können und das alles einwandfrei ablief“, so die selbst gestartete Marei Blennemann.

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