Frauen des Königsborner SV fordern den großen 1. FC Köln

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Im Fußball wäre so ein Vergleich schwer zu realisieren: Doch im Handball treffen die Frauen des Königsborner SV tatsächlich auf den „Effzee“.

von Harald Jansen

Königsborn

, 20.09.2019, 13:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

3. Liga: Frauen: Königsborner SV - 1. FC Köln: Die Enttäuschung am vergangenen Sonntag war im KSV-Lager schon riesig. Beim TV Aldekerk konnte das Team von KSV-Trainer Kai Harbach sein vorhandenes Potenzial einfach noch nicht abrufen. So konnte der Gastgeber aus Aldekerk einen am Ende sicheren 28:20-Erfolg feiern.

Das soll am Samstag, 21. September, um 19 Uhr in der heimischen Kreissporthalle alles ganz anders werden. Als Gast reist ein Team mit berühmtem Namen an, das allerdings seine Bekanntheit eher bei den Männern mit dem großen Lederball erhalten hat. Der „Effzee“ halt. Die Handballdamen des 1. FC Köln beendeten die abgelaufene Drittligasaison auf Rang neun der Tabelle und schafften damit knapp den Klassenerhalt. Das erste Saisonspiel ging für Köln mit 21:24 gegen die HSG Blomberg-Lippe II verloren, sodass es heute schon am zweiten Spieltag zum ersten „Vier-Punkte-Spiel“ kommt.

Bei drei Absteigern aus der 12er Gruppe sind für beide die Punkte heute eminent wichtig. „Die Niederlage ist abgehakt. In Aldekerk hatten wir viele direkte Ballverluste, die der Gegner zu Gegenstößen genutzt hat. Das müssen wir heute besser machen, um unseren ersten Sieg einzufahren“, bemerkte Harbach zur Ausgangslage. Der FC stellt eine kompakte Truppe mit einer gut gestaffelten Abwehr. Besonders Sina Juhnke und Lisa Slomka fielen dem KSV-Coach beim Studium der ersten Partie der Domstädterinnen auf.

„Unser Team wird heute alles geben. Ich hoffe auf eine tolle Unterstützung in der Halle. Wir schauen in erster Linie auf uns, müssen aber unsere Chancen besser nutzen“, so Harbach, der heute neben der verletzten Celine Pelz auch auf Jenny Fastnacht und Melanie Webers verzichten muss.

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