Frauen des HC TuRa Bergkamen streben nach drittem Sieg in Folge

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Gegen den Ex-Drittligisten aus Recklinghausen setzt Bergkamens Trainer Ingo Wagner aufs Tempospiel. Anwurf ist am Samstag, 15. Dezember, um 17 Uhr.

von Harald Jansen

Bergkamen

, 14.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Frauen-Oberliga: HC TuRa Bergkamen - PSV Recklinghausen. Im letzten Heimspiel des Jahres haben die Oberligadamen des HC TuRa Bergkamen nochmal einen Hochkaräter der Liga zu Gast. Der Drittligaabsteiger aus Recklinghausen hatte am letzten Wochenende kein Spiel, da die Partie gegen den Königsborner SV wegen eines undichten Hallendaches abgesagt wurde. Aktuell belegt der PSV mit 12:6-Punkten Rang sechs und liegt damit drei Plätze vor Bergkamen (9:11 Punkte). Doch der HCT schaffte zuletzt zwei Siege und möchte auch das letzte Spiel des Jahres positiv gestalten. „Wir müssen die Euphorie der letzten Partien ins Heimspiel mitnehmen. Recklinghausen stellt eine junge Truppe, die sehr dynamisch agiert und auf Spielerinnen der eigenen A-Jugend setzt. Da wollen wir so gut wie möglich gegenhalten“, lautete die Analyse von TuRa-Coach Ingo Wagner. Der PSV stellt einen wurfgewaltigen Rückraum, den es von TuRa-Seite auszuschalten gilt. Aber auch gegen die offensive Deckung der Gäste mit einer erfahrenen Torfrau Iris Schultz dahinter hat sich Wagner einiges einfallen lassen. „Nach vorne müssen wir volle Pulle Tempo machen“, hofft Wagner dabei auf einige einfache Treffer seines Teams. Nach zuletzt einigen Ausfällen durch Krankheit meldet Wagner diesmal „alle sind an Bord“. Sa. 17 Uhr

Königsborner SV geht ins Spitzenspiel

Ibbenbürener SpVg – Königsborner SV. Am letzten offiziellen Spieltag des Jahres hat die Oberliga Westfalen gleich zwei absolute Spitzenspiele zu bieten, wo die ersten Vier der Tabelle unter sich sind. Neben der Partie des ASC Dortmund (1.) gegen DJK Everswinkel (3.) ist dies der Auftritt des heimischen Oberligisten Königsborner SV (4.) bei der Ibbenbürener Spielvereinigung (2.). „Das wird natürlich eine ganz schwere Nummer. Aber Ibbenbüren ist sicher der Favorit und wir haben eigentlich nichts zu verlieren“, geht KSV-Trainer Kai Harbach relativ gelassen an

Frauen des HC TuRa Bergkamen streben nach drittem Sieg in Folge

Sandra Mastalerz (KSV in Blau) trifft zum 12:5 Foto: Neumann © neumann

die Aufgabe heran. Der Gastgeber aus dem Tecklenburger Land besticht durch Tempospiel und ist zudem sehr heimstark. So spielt die ISV aus einer geschlossenen Deckung mit einer dynamischen ersten und zweiten Welle nach vorne. „Das ist eigentlich auch unser Spiel“, bemerkt Harbach. In der Vorsaison war der KSV bei der 20:21 Niederlage in Ibbenbüren nah dran am Punktgewinn. Diesmal soll etwas Zählbares mitgenommen werden. Hierbei kann Harbach auf seinen vollen Kader zurückgreifen. Das am vergangenen Sonntag wegen eines undichten Hallendaches ausgefallene Spiel beim PSV Recklinghausen ist neu angesetzt worden. Neuer Termin ist Donnerstag, der 20. Dezember, um 20 Uhr in der Sporthalle Nord in Recklinghausen. So. 15 Uhr

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