FLVW zeichnet Shani Altshtat für ihr Engagement als Schiedsrichterin aus

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Die 26-Jährige ist als Schiedsrichterin für den TSC Kamen aktiv. Der Spaß am Fußball treibt sie zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit an.

Kamen

, 23.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bereits zum sechsten Mal hat der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) im Rahmen der bundesweiten Aktion „Danke Schiri“ des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vorbildliche ehrenamtliche Leistungen im Fußball-Schiedsrichterwesen gewürdigt. Der Verbands-Schiedsrichter-Ausschuss (VSA) zeichnete nun die drei Unparteiischen Jürgen Orphall (Hammerthaler SV aus dem Kreis Bochum), Christian Schmees (SV Mesum aus dem Kreis Steinfurt) und die Gewinnerin bei den Frauen, Shani Altshtat, die für den TSC Kamen antritt, als Landessieger aus.

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„Mir macht es Spaß, wenn die anderen Spaß haben und ich den Menschen ermöglichen kann, Fußball zu spielen“, sagt die 26-jährige Schiedsrichterin des TSC Kamen aus dem Kreis Unna-Hamm. Und Fußballspiele macht die einsatzfreudige Unparteiische seit ihrer Prüfung im Jahr 2014 tatsächlich häufig möglich: Jährlich ist sie in unterschiedlicher Funktion bei mehr als 60 Spielen im Einsatz. Dabei ist es ihr egal, ob sie als Schiedsrichterin, Assistentin oder Patin auf dem Sportplatz aktiv ist. Shani Altshtat fühlt sich im Kreis zu Hause, hatte nie Ambitionen, in höheren Ligen zum Einsatz zu kommen. Sie schätzt die kurzen Wege und den freundlichen Kontakt zu den Menschen vor Ort – man kennt und schätzt die junge Schiedsrichterin, die beim Thema „Fußball“ strahlende Augen bekommt: „Ich liebe Fußball über alles und bin als Dortmund-Fan auch wann immer es geht im Stadion“, so Altshtat.

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Diese Leidenschaft gibt die 26-jährige Unparteiische gern weiter, sie unterstützt regelmäßig junge Nachwuchsschiedsrichter bei ihren Spielleitungen.

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Zu dieser Auszeichnung gratuliert natürlich auch TSC-Vorsitzender Oktay Sönmez: „Shani ist vor vier Jahren zu uns gekommen und mir war schnell klar, dass es sich bei ihr um eine tolle Frau mit viel Potenzial handelt. Wir sind als TSC-Familie mächtig stolz auf sie. Wir werden weiterhin immer hinter ihr stehen und sie unterstützen. Ich wünsche ihr weiterhin viel Spaß und Erfolg.“

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