Felix Casalino schaltet Holzwickeder SC im Alleingang aus

Fußball-Oberliga

Tore beim Fußball resultieren aus Fehlern des Gegners. Gleich drei eklatante Fehler sorgten dafür, dass der Holzwickeder SC in Sprockhövel leer ausging.

16.12.2018, 19:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Felix Casalino schaltet Holzwickeder SC im Alleingang aus

Vor dem Anpfiff war die Welt für die Cracks des Holzwickeder SC gestern noch in Ordnung. Eklatante Fehler in der Defensive sorgten dann dafür, dass die Elf am Ende ohne Punkte die Heimfahrt antreten musste. © Hahn

Fußball-Oberliga: TSG Sprockhövel - Holzwickeder SC 3:2 (1:0).

Es war mehr drin für die Elf von Axel Schmeing. In einem insgesamt zwar nicht hochklassigen, dafür aber jederzeit unterhaltsamen Spiel, war die Fehlerquote bei der Entstehung der drei Gegentreffer zugunsten der TSG Sprockhövel zu groß, um zumindest einen Zähler - und der war mit Sicherheit möglich - mit an die Emscher zu nehmen. So standen die Holzwickeder bereits in der neunten Spielminute vor der möglichen 1:0-Führung: Domenik Hanemann tauchte nach einem Missverständnis in der TSG-Deckung allein vor deren Keeper Bruno Staudt auf, zeigte im Abschluss aber Nerven. Fast im Gegenzug roch es auf der anderen Seite nach einem Tor der Platzherren, als Jan-Niklas Budde nur die Querlatte des HSC-Tores anvisierte. Ein weiteres Missverständnis, dieses Mal auf HSC-Seite, sollte den Sprockhövelern (12.) zur 1:0-Führung verhelfen. Felix Casalino nutzte einen Stellungsfehler von gleich zwei HSV-Akteuren eiskalt zu seinem „ersten Streich“. Der Auftakt zur stärksten Phase der TSG in diesem Spiel: So rasierte ein Freistoß von Patrick Adam Dylko (24.) nur die Latte des Gästetores. Auch bei der Riesenchance, die sich Dylko kurz vor dem Seitenwechsel bot, mussten die Holzwickeder schon das Glück bemühen.

Nach dem Wiederanpfiff sahen die rund 150 Zuschauer dann einen wesentlich engagierteren Gast: Eine Spielweise, die schnell mit dem 1:1-Ausgleich belohnt wurde. Ibrahim Bulut (52.) wusste sich im Strafraum gegen Nico Berghaus nur per Foulspiel zu helfen und den fälligen Strafstoß verwandelte Nils Hoppe sicher zum 1:1. Die Freude währte ganz zehn Minuten. Nach einem Kollektivfehler von Moritz Müller und Kevin Beinsen vollendete wieder Casalino zum 2:1 - erneut ein völlig überflüssiger Gegentreffer. Immerhin: Der HSC raffte sich wieder auf, kam eine Viertelstunde später durch Sebastian Hahne zum verdienten 2:2. Vielleicht wollte der Gast in der Folge zuviel. Vernachlässigte ein wenig die Deckung und wieder war es Casalino, der den Sieg für Sprockhövel fünf Minuten vor Schluss perfekt machte.

TSG: Staudt - Budde, Oberdorf, Hauswerth, Dylko, Casalino (49. Cosgun), Kraft, Ülker, Karthaus (62. Femia), Sindermann, Bulut

HSC: Beinsen - Müller, Krieger (52. Ivancic), Pfaff, Bouasker, Duwe, Uzun (73. Vaitkevicius), Hahne, Hoppe, Berghorst, Hanemann

Tore: 1:0 (12.) Casalino, 1:1 (52.) Hoppe (FE, 2:1 (62.) Casalino, 2:2 (77. Hahne); 3:2 (85.) Casalino

Schiedsrichter: Marcel Neuer, Gelsenkirchen

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