Der FC Overberge schnupperte in der Bezirksliga (8) lange am zweiten Saisonsieg und ging erst in der Nachspielzeit baden. Die FCO-Junioren passen sich allmählich der Gangart der Liga an.

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 20.11.2018, 18:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

94 Minuten lang durfte der FC Overberge Sonntag im Spiel gegen Roj am Sieg schnuppern. Erst in der letzten Minute kamen die Dortmunder doch noch zum 3:3-Ausgleich. Overberge hatte in einer überlegen geführten Partie eigentlich alles im Griff und spielte ab der 63. Minute sogar in Überzahl. Dennoch reichte es am Ende nur zu einem Punktgewinn, der Trainer Burghard Bachmann aber trotzdem stolz machte. „Wir haben hier heute mit der halben A-Jugend gespielt und das wirklich sehr gut gemacht. Die Jungs haben sich dem harten Niveau bestens angepasst und auch körperlich dagegengehalten.“ Ein Sonderlob erhielt dabei Niklas Richter, der in seinem ersten Seniorenspiel in der Innenverteidigung eine großartige Leistung ablieferte. Auch Trainer-Sohn Tom Bachmann und der eingewechselte Damian Schacht bekamen eine gute Leistung bescheinigt. „Wir müssen jetzt zusehen, dass wir vor dem Winter noch den ein oder anderen Zähler ergattern“, so Bachmann. Vor allem das letzte Spiel des Jahres am 9. Dezember in Lüdinghausen hat der Trainer dabei auf dem Zettel. In der Winterpause werden dann einige Neue zum FCO dazu stoßen und auch die A-Junioren sieht Bachmann noch lange nicht am Ende ihres Leistungsvermögens angekommen.

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20.11.2018
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FC OPverberge - FC Roj© awa
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Holzwickeder SC II - Union Lüdinghausen© art
Holzwickeder SC II - Union Lüdinghausen© art
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Holzwickeder SC II - Union Lüdinghausen© art
Holzwickeder SC II - Union Lüdinghausen© art
Holzwickeder SC II - Union Lüdinghausen© art
Holzwickeder SC II - Union Lüdinghausen© art
Holzwickeder SC II - Union Lüdinghausen© art
RW Unna - FSC Rheda© art
RW Unna - FSC Rheda© art
RW Unna - FSC Rheda© art
RW Unna - FSC Rheda© art
RW Unna - FSC Rheda© art
RW Unna - FSC Rheda© art
RW Unna - FSC Rheda© art
RW Unna - FSC Rheda© art
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HSC-Reserve am Donnerstag gegen VfR Sölde

Endlich mal wieder mit einer guten Leistung warteten am Wochenende die Kicker des Holzwickeder SC II auf. „Wir haben das vor allem im zweiten Spielabschnitt sehr gut gemacht“, war auch Trainer Olaf Pannewig merklich zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs beim 4:1 gegen Lüdinghausen. Aus dem Oberliga-Kader waren diesmal Junior Mushaba, Lukas Mertens und Daniel Vaitkevicius mit von der Partie. „Ich habe drei Jungs erklärt, was wir im Training einstudiert haben und ihnen diverse Laufwege, etc. aufgezeigt“, so Pannewig. Im ersten Durchgang funktionierte das noch nicht immer gut, aber nach der Pause war der HSC II turmhoch überlegen. Innerhalb von zehn Minuten schossen die Holzwickeder mit vier Treffern den Sieg heraus, Mertens und Vaitkevicius trugen sie dabei gleich auch in die Torschützenliste ein. Für den HSC wird es eine kurze Trainingswoche, denn schon am Donnerstag steht am Haarstrang die vorgezogene Partie gegen den VfR Sölde auf dem Programm. Anstoß des prestigeträchtigen Derbys ist um 20 Uhr auf der Sportanlage in Opherdicke.

RW Unna weiter auf einem Abstiegsplatz

In Unna trauert man in der Staffel 7 erneut einer Zwei-Tore-Führung hinterher und steckt weiter auf einem Abstiegsplatz fest. Freude hingegen in Bönen, wo die IG mit einem deutlichen Auswärtserfolg den Sprung an die Tabellenspitze geschafft hat.

Nur bedingt zufrieden mit dem Ausgang der Partie war man im Lager von Rot-Weiß Unna. Mit dem 3:3 gegen Rheda verpasste die Truppe von Marc Schmitt den Sprung in sichere Gefilde und verspielte dabei erneut eine zwischenzeitliche 3:1-Führung. „Zuhause brauchen wir anscheinend drei Tore Vorsprung, um am Ende zu gewinnen“, nahm es Schmitt mit der nötigen Portion Humor. Nach einem Blick auf die Tabelle wird seine Miene dann aber wieder deutlich finsterer. Mit zwölf Zählern liegt RWU aktuell auch weiterhin auf dem 14. Tabellenrang, der am Saisonende den Abstieg bedeuten würde. Am rettenden Ufer liegt mit aktuell 14 Zählern ausgerechnet der sonntägliche Gegner aus Rheda. Mit einem Sieg wäre Unna an den Ostwestfalen vorbeigezogen. „Dennoch bin ich immer noch guter Dinge“, so Schmidt. „Auch gegen Rheda haben wir wieder gezeigt, was in uns steckt. Spielerisch sind wir mit vielen Teams mindestens auf Augenhöhe.“ Bis zur Winterpause ist RWU noch dreimal im Einsatz. Nach der sonntäglichen Pause folgt Anfang Dezember das Auswärtsspiel in Freckenhorst, danach stehen noch zwei Heimspiele gegen Drensteinfurt (9.12.) und Oestinghausen (16.12.) an.

FCO-Youngster passen sich allmählich der Bezirksliga an

Evren Karka steht mit der IG Bönen endlich auf dem ersten Tabellenplatz der Bezirksliga (7). © Michael Neumann

IG Bönen endlich am Ziel

Am anderen Ende der Tabelle freut sich Aufsteiger IG Bönen nach dem 5:0-Auswärtserfolg beim Westfalia Rhynern II über den erstmaligen Sprung an die Tabellenspitze. Der bisherige Tabellenführer aus Drensteinfurt kam nicht über ein 1:1 in Lohauserholz hinaus. Bönen hat aktuell mit 32 Zählern die Nase knapp vor Cappel, dass nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf Rang zwei liegt. Drensteinfurt folgt mit 31 Punkten auf Rang drei. „Wir sind nun dort, wo wir hinwollen. An der Tabellenspitze“, freut sich IG-Coach Evren Karka. „Erstes Zwischenziel ist es nun, diese Tabellenposition zu behalten.“

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