FC TuRa muss das Abbruch-Match gegen den TSC Hamm wiederholen

dzFußball-Kreisliga A (1)

Als der Schiedsrichter in der Nachspielzeit auf Elfmeter für den FC TuRa entschied, kam es zum Tumult. Doch so einfach abbrechen durfte der Unparteiische das Spiel gegen den TSC Hamm nicht.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 16.11.2018, 11:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das in der Nachspielzeit abgebrochene Spiel des Fußball-A-Kreisligisten FC TuRa Bergkamen gegen den TSC Hamm vom 28. Oktober wird neu angesetzt. Das entschied am Donnerstag das Kreis-Sportgericht.

Schiedsrichter Mevlüt Can Alkan hätte diese Partie so nicht abbrechen dürfen, heißt es vonseiten des Sportgerichts-Vorsitzenden Eberhard Petri.

Im besagten Spiel bekamen die TuRaner in der 96. Minute beim Stande von 1:1 einen Elfmeter zugesprochen. Das erzürnte zunächst die gegnerischen Fans auf der Tribüne, wo es zu Tumulten kam. Auch auf dem Feld gerieten Spieler aneinander. Hassan Kopar wurde jetzt durch das Sportgericht für zwei Wochen gesperrt. Nils Rösener für sechs Wochen. Elyesa Dumanli, der aufgrund seiner fünften Gelben Karte nur als Zuschauer vor Ort war, muss vier Wochen pausieren. Auch Gäste spieler erhielten Strafen. Zudem müssen beide Vereine Ordnungsgelder zahlen.

Bergkamens Trainer Alex Berger indes ist enttäuscht: „Das Urteil lässt mich in meinem Gerechtigkeitsempfinden stark erschüttern. Ich fühle mich um den Sieg gegen den TSC Hamm betrogen.“

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