Christopher Brügmann trainiert den FC TuRa Bergkamen in der nächsten Saison - und der 29-Jährige will dann die Großen der Liga ärgern.

Bergkamen

, 07.01.2020, 12:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Vorstand des FC TuRa Bergkamen musste nicht lange suchen, um einen Nachfolger für den am Saisonende ausscheidenden Trainer Alex Berger zu finden. „Co“ Christopher Brügmann wird das Steuer am Nordberg übernehmen und ist dankbar, dass der Verein ihm nach so kurzer Zeit das Vertrauen ausspricht. Immerhin schaut Brügmann erst seit zwei Jahren als Co-Trainer Alex Berger über die Schulter.

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„Ich habe schon mittelfristig geplant, irgendwann einmal eine Mannschaft eigenverantwortlich zu trainieren. Dass es nun aber so schnell kommt, das habe ich selbst nicht gedacht“, freut der 29-Jährige über seinen raschen Aufstieg. „Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass er das Vertrauen in mich steckt. Zudem hat mich Alex Berger bei meinem Vorhaben unterstützt. Ich traue es mir zu.“

FC TuRa Bergkamen setzt künftig auf Co-Trainer Chris Brügmann

Chris Brügmann spielte unter anderem mit dem VfK Weddinghofen in der Landesliga.

Dabei setzt der Angestellte eines schwedischen Möbelhauses in der neuen Spielzeit auf den Großteil der aktuellen Mannschaft. „Es wird keinen großen Umbruch geben. Wir werden uns in der Breite und in der Spitze verstärken. Gespräche mit externen Spielern laufen bereits“, kündigt Brügmann an. Aber: „Wir arbeiten im Rahmen unserer Möglichkeiten. Wir haben nicht die Mittel wie andere Vereine in dieser Liga.“

Zur Person

Chris Brügmann

Chris Brügmann begann seine Fußballkarriere in der Jugend des FC TuRa Bergkamen. Von hier aus ging es in die D-Jugend des BVB. Bei RW Ahlen spielte der damalige Mittlfeldakteur in den C- und B-Junioiren. Es folgte der Sprung in die A-Jugend des FC Groningen nach Holland, wo er sich jedoch nach der zweiten Trainingseinheit schwer verletzte. Das letzt A-Jugendjahr lief Chris Brügmann dann wieder in der Bundesliga für RW Ahlen auf. Seine aktiven Senioren-Stationen waren der VfK Weddinghofgen und der FC Overberge wie jetzt auch der FC TuRa Bergkamen als Co-Trainer.

Eine erste Zielsetzung gibt der künftige ehemalige Jugendspieler des BVB auch ab: „Klar, aktuell sind wir mit dem achten Platz nicht zufrieden. Es ist in der Hinserie nicht so gut gelaufen. Wir wollen uns noch verbessern. Und in der neuen Spielzeit hoffe ich, dass wir dann die Klasse besitzen, um den ein oder anderen Großen einmal zu ärgern.“

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