FC Overberge wartet bei Union auf A-Junioren

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Für zwei der drei heimischen Bezirksligisten stehen am Sonntag bereits die letzten Spieltage des Jahres an. Overberge und Holzwickede II müssen dabei extrem schwierige Auswärtsaufgaben lösen

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 09.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Bezirksliga (8): TuS Bövinghausen - Holzwickeder SC II. Zum Jahresabschluss steht für die Holzwickeder Reserve eine echte Mammutaufgabe auf dem Programm - beim Spitzenreiter. 15 Siege und lediglich ein Unentschieden stehen auf der Habenseite der Mannschaft von Coach Sven Thormann. Holzwickede fühlt sich in seiner Rolle als Außenseiter pudelwohl. Aktuell steht Coach Olaf Pannewig mit seinen Jungs auf Rang sieben der Tabelle (26 Punkte). „Ich freue mich riesig auf das Spiel gegen so eine Spitzenmannschaft“, ist auch Pannewig mächtig heiß. „Meine Jungs sind topmotiviert. Es gibt doch nichts Besseres, als einem Team die erste Niederlage zuzufügen. Genau das wollen die Jungs erreichen.“ So. 14.30

Union Lüdinghausen - FC Overberge. Zum Duell der Kellerkinder kommt es auf dem Kunstrasenplatz am Feldbrand. „Brände“ haben beide Teams zu löschen, denn mittlerweile stehen beide Clubs auf Absteigsrängen. Für Overberge ist die Situation als Schlusslicht mit gerade einmal fünf Zählern noch aussichtsloser, als für Union, das immerhin schon 13 Punkte ergattern konnte. Dennoch gibt FCO-Trainer Burghard Bachmann seinen Optimismus nicht auf und sieht sein Team auf gutem Weg: „Wir haben in der Woche bestens trainiert und gehen hoffnungsvoll in die Partie. Ich erwarte eine Partie auf Augenhöhe, die wir natürlich unbedingt gewinnen müssen.“ Dabei sind die Vorzeichen alles andere als gut. Die A-Jugend des FCO, die einen Großteil der Seniorenmannschaft ausmacht, hat um 13 Uhr selbst noch ein Spiel. Wann welcher Akteur dann zur „Ersten“ stoßen kann, ist ungewiss. So. 14.30

Bezirksliga (7): RW Unna - SV Drensteinfurt. Kein Geringerer als der aktuelle Tabellendritte gibt seine Visitenkarte im Sportzentrum Süd ab. Rein von der Papierform her geht RWU also als 14. der Tabelle lediglich mit Außenseiterchancen ins Rennen. Genau die möchte die Truppe von Marc Schmitt aber ausnutzen, obwohl das gegen bärenstarke Münsterländer nicht gerade einfach werden dürfte. RWU ließ vor heimischer Kulisse schon einiges liegen und feierte lediglich einen Sieg bei drei Remis und drei Niederlagen. RWU muss auf Schlüsselpositionen umbauen, denn Sadik Peters (Gelb-Rot-Sperre) und Robin Czaja (verletzt) werden fehlen. „Wir werden es taktisch anders angehen und mal abwarten, was der Gegner auf der Pfanne hat“, kündigt Schmitt eine Systemumstellung an. „Wir wollen kompakt stehen und dann mit schnellen Umschaltmomenten zum Erfolg kommen.“ So. 14.30

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