Der FC Overberge steckt am kommenden Sonntag in der Bredouille. Um 15 Uhr beginnt der Abstiegs-Knaller bei Union Lüdinghausen, der dem Trainer schon jetzt Sorgen macht.

Kreis Unna

, 04.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Burghard Bachmann, Trainer des FC Overberge, steckt am kommenden Sonntag etwas in der Bredouille. Um 15 Uhr tritt er mit dem Bezirksliga-Schlusslicht in einem wichtigen Match bei Union Lüdinghausen an. Um 13 Uhr allerdings trägt die FCO-A-Jugend ihr Meisterschaftsspiel gegen die SG Massen aus, sodass einige A-Junioren nicht von Beginn an in Lüdinghausen mitwirken können.

„Leider wurde das Spiel der A-Junioren auf 13 Uhr nach hinten verlegt, warum auch immer. Da werden mir einige Spieler fehlen, die zuletzt immer gute Spiele gemacht haben“, sagt Bachmann. „Ich werde aber eine Mannschaft zusammen bekommen, keine Frage.“

Zuletzt bot Bachmann im Spiel gegen den BV Brambauer (0:7) einen sogenannten „Kinder-Riegel“ in der Innenverteidigung auf. Die beiden 18-jährigen Niklas Brutzki und Niklas Richter machten ihre Sache aber laut Trainer recht gut.

FC Overberge steckt beim Match in Lüdinghausen arg in der Bredouille

Burghard Bachmann und Volker Grahl trainieren in Overberge auch die A-Junioren. Am Sonntag gibt´s ein Problem mit der Ansetzung. © Thorsten Teimann

Ligakonkurrent Holzwickeder SC II hatte wegen den Weihnachtsmarktes an der Emscher das Spiel gegen den VfR Sölde (2:1) rechtzeitig um eine Woche vorgezogen. Olaf Pannewig und seine Mannen rangieren im sicheren Mittelfeld der Liga auf Platz sieben, treten aber am Sonntag (14.30 Uhr) ausgerechnet beim ungeschlagenen Spitzenreiter TuS Bövinghausen an. Der stellt mit Dennis Gazioch (15), Sascha Reinholz (14) und Mateuz Cardoniz (12) auch noch die drei torgefährlichsten Stürmer der Liga.

Die Freckenhorster Torgefahr bekam in der Bezirksliga (7) RW Unna beim 1:6 zu spüren. Trainer Marc Schmitt möchte seinem Team keine großen Vorwürfe machen, man halte stets gut mit. Am Sonntag geht es nun zum Dritten SV Drensteinfurt - allerdings ohne Sadik Peters in der Stammformation, der zuletzt eine Ampelkarte gesehen hat.

Für Spitzenreiter IG Bönen indes läuft es rund. Beim 4:2 gegen den SuS Ennigerloh trafen wieder der Torjäger vom Dienst - Ercan Taymaz (2) - sowie Erkan Baslarli und Tato Tsekvashvili. „Wir haben aber die letzte Konsequenz vermissen lassen“, so Ferhat Cerci, „und zu wenig den Ball laufen lassen.“ Besonders ärgerten ihn, zwei Tore vom Kellerkind kassiert zu haben. „So einen Elfmeter kann man ja mal kassieren, das 4:2 kurz vor Schluss darf aber nicht passieren.“

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